Neue Abgeordnete im Hohen Haus Claudia Durchschlag und Albert Steinhauser angelobt

Wien (PK) - Im Zuge des Amtsantritts von Maria Fekter und Terezija Stoisits als Volksanwältinnen rückten in der heutigen Sitzung des Nationalrates zwei neue Mandatare in das Hohe Haus nach. Claudia Durchschlag wird die ÖVP-Fraktion verstärken, Albert Steinhauser sitzt für die Grünen im Nationalrat.

Claudia Durchschlag wurde am 15. August 1958 in Linz geboren. Nach der Matura absolvierte sie eine Ausbildung zur Diplomierten Physiotherapeutin, einen Beruf, den sie zwischen 1979 und 1989 zunächst in Klagenfurt, dann in St. Isidor bei Linz und schließlich am LKH Steyr ausübte.

1989 eröffnete Durchschlag ihre eigene Praxis, ein Jahr später gründete sie in Steyr einen heilpädagogischen Kindergarten, und auch das Tagespflegezentrum Steyr geht auf ihre Initiative zurück. Ihr Wissen und ihre Erfahrung gab Durchschlag ab 1994 als Lehrerin an der Fachschule für Altenpflege und Pflegedienste in Steyr weiter.

Ihre politische Karriere begann Durchschlag bei der ÖVP Steyr, für die sie 1997 bis 2003 auch im örtlichen Gemeinderat saß. Seit Mai 2004 ist Durchschlag Bezirksleiterin der ÖVP-Frauen Linz-Land, seit November 2004 ist sie Landesleiterin der Oberösterreichischen ÖVP-Frauen, überdies gehört sie dem Landesvorstand der ÖVP Oberösterreich und dem Bundesvorstand der ÖVP-Frauen an.

Privat fährt die verheiratete Mutter zweier Kinder, die in Angela Merkel ihr politisches Vorbild sieht und im Nationalrat vor allem Frauen- und Gleichstellungsfragen sowie Aspekte der Gesundheitspolitik ventilieren will, gerne in die Toskana. Sie schätzt Fisch in allen Zubereitungsarten und klares Wasser. Zudem ist Durchschlag Krimifan, sie begeistert sich aber auch für Biographien sowie für klassische Musik und Jazz.

Albert Steinhauser wurde am 15. Oktober 1971 in Wien geboren. Nach Volksschule und Gymnasium begann er 1990 das Studium der Rechte an der Wiener Universität, das er 1998 mit dem Magistertitel abschloss. Nebenher war Steinhauser bereits seit 1990 politisch aktiv und avancierte 1995 zum Sprecher der Grünalternativen Jugend. Im Anschluss an sein Studium absolvierte Steinhauser seinen Zivildienst bei der Bewährungshilfe "Neustart", ehe er 1999 sein Gerichtspraktikum am Arbeits- und Sozialgericht begann. Im Jahr 2000 wurde er Angestellter der GPA, für die er bis zu seiner Angelobung als Abgeordneter tätig war.

1998 zog Steinhauser in den Wiener Landesvorstand der Grünen ein, seit 2004 ist er auch Mitglied des erweiterten Bundesparteivorstandes. Zusätzlich wirkte er einige Jahre als Sprecher der Wiener Grünen, politische Erfahrungen sammelte Steinhauser zudem als Bezirksrat in den Jahren 1999 bis 2001. Der verheiratete Vater zweier Kinder will sich im Nationalrat vor allem der Justizpolitik widmen und meint, das Europa der Zukunft brauche "Demokratie und Sozialpolitik".

Privat schätzt Steinhauser italienische und indische Küche. Er reist gerne nach Italien und gibt als Hobbies "Stadionbesuche bei Austria Wien" und "in einem schönen Schanigarten sitzen" an. Außerdem haben es ihm als echten Grünen "die Blumen auf meiner Terrasse" angetan. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
e-Mail: pk@parlament.gv.at, Internet: http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0002