- 04.07.2007, 16:26:00
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Neue Abgeordnete im Hohen Haus Claudia Durchschlag und Albert Steinhauser angelobt
Wien (PK) - Im Zuge des Amtsantritts von Maria Fekter und Terezija
Stoisits als Volksanwältinnen rückten in der heutigen Sitzung des
Nationalrates zwei neue Mandatare in das Hohe Haus nach. Claudia
Durchschlag wird die ÖVP-Fraktion verstärken, Albert Steinhauser
sitzt für die Grünen im Nationalrat.
Claudia Durchschlag wurde am 15. August 1958 in Linz geboren. Nach
der Matura absolvierte sie eine Ausbildung zur Diplomierten
Physiotherapeutin, einen Beruf, den sie zwischen 1979 und 1989
zunächst in Klagenfurt, dann in St. Isidor bei Linz und schließlich
am LKH Steyr ausübte.
1989 eröffnete Durchschlag ihre eigene Praxis, ein Jahr später
gründete sie in Steyr einen heilpädagogischen Kindergarten, und auch
das Tagespflegezentrum Steyr geht auf ihre Initiative zurück. Ihr
Wissen und ihre Erfahrung gab Durchschlag ab 1994 als Lehrerin an der
Fachschule für Altenpflege und Pflegedienste in Steyr weiter.
Ihre politische Karriere begann Durchschlag bei der ÖVP Steyr, für
die sie 1997 bis 2003 auch im örtlichen Gemeinderat saß. Seit Mai
2004 ist Durchschlag Bezirksleiterin der ÖVP-Frauen Linz-Land, seit
November 2004 ist sie Landesleiterin der Oberösterreichischen ÖVP-
Frauen, überdies gehört sie dem Landesvorstand der ÖVP Oberösterreich
und dem Bundesvorstand der ÖVP-Frauen an.
Privat fährt die verheiratete Mutter zweier Kinder, die in Angela
Merkel ihr politisches Vorbild sieht und im Nationalrat vor allem
Frauen- und Gleichstellungsfragen sowie Aspekte der
Gesundheitspolitik ventilieren will, gerne in die Toskana. Sie
schätzt Fisch in allen Zubereitungsarten und klares Wasser. Zudem ist
Durchschlag Krimifan, sie begeistert sich aber auch für Biographien
sowie für klassische Musik und Jazz.
Albert Steinhauser wurde am 15. Oktober 1971 in Wien geboren. Nach
Volksschule und Gymnasium begann er 1990 das Studium der Rechte an
der Wiener Universität, das er 1998 mit dem Magistertitel abschloss.
Nebenher war Steinhauser bereits seit 1990 politisch aktiv und
avancierte 1995 zum Sprecher der Grünalternativen Jugend. Im
Anschluss an sein Studium absolvierte Steinhauser seinen Zivildienst
bei der Bewährungshilfe "Neustart", ehe er 1999 sein
Gerichtspraktikum am Arbeits- und Sozialgericht begann. Im Jahr 2000
wurde er Angestellter der GPA, für die er bis zu seiner Angelobung
als Abgeordneter tätig war.
1998 zog Steinhauser in den Wiener Landesvorstand der Grünen ein,
seit 2004 ist er auch Mitglied des erweiterten
Bundesparteivorstandes. Zusätzlich wirkte er einige Jahre als
Sprecher der Wiener Grünen, politische Erfahrungen sammelte
Steinhauser zudem als Bezirksrat in den Jahren 1999 bis 2001. Der
verheiratete Vater zweier Kinder will sich im Nationalrat vor allem
der Justizpolitik widmen und meint, das Europa der Zukunft brauche
"Demokratie und Sozialpolitik".
Privat schätzt Steinhauser italienische und indische Küche. Er reist
gerne nach Italien und gibt als Hobbies "Stadionbesuche bei Austria
Wien" und "in einem schönen Schanigarten sitzen" an. Außerdem haben
es ihm als echten Grünen "die Blumen auf meiner Terrasse" angetan.
(Schluss)
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