BZÖ-Scheuch: Neuem Bienenwirtschafts-Gesetz steht nichts mehr im Weg

Parteien einstimmig für den Schutz der Carnica-Biene. Nun kann neues Bienenwirtschaftsgesetz endlich beschlossen werden.

Klagenfurt (OTS) - In der letzten Sitzung des Landwirtschaftsausschusses im Kärntner Landtag haben endlich alle Landtagsparteien ihre Zustimmung zum Bienenwirtschaftsgesetz gegeben. Auch die SPÖ, die zunächst noch Bedenken hatte. "Nach der jahrelangen Untätigkeit der zuständigen VP-Landesräte Wurmitzer und Martinz hat das Handeln des BZÖ nun endlich einen Durchbruch beim Bienenwirtschaftsgesetz gebracht. Ausschlaggebend für dieses nun einstimmige Abschlussergebnis war vor allem die Befragung des anerkannten Bienenexperten Prof. Kaspar Bienefeld aus Berlin", erklärt der freiheitliche BZÖ- Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch.

Mit der Einführung des neuen Bienenwirtschaftsgesetzes werde nicht nur ein 100%iger Schutz der Carnica-Biene gewährleistet, sondern auch die Zucht und Haltung anderer Bienenarten unterbunden. Kärnten werde so zum absoluten Reinzucht-Gebiet der Carnica-Biene. Dadurch sei sicher gestellt, dass die Carnica-Biene für die nächsten Generationen erhalten bleibe.

Vor allem die Vorzüge der in Kärnten heimischen Carnica-Biene seinen zu erwähnen. "Die Carnica-Biene ist für ihre Gutmütigkeit weit über die Landesgrenzen hin bekannt und geschätzt. Gerade durch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten ist der Schutz dieser Biene wichtig. Untersuchungen haben auch bewiesen, dass die Carnica-Biene vom Nutzen her es locker mit anderen Bienenarten aufnehmen kann. Sie produziert beispielsweise im Verhältnis zur Buckfast-Biene gleich viel Honig", so Scheuch.

In Kärnten gebe es rund 3.500 Hobbyimker, die schon bisher ausnahmslos die Carnica-Biene gehalten haben. Für jene Erwerbsimker, die bisher die Buckfast-Bienen präferierten und nun zur Carnica-Biene wechseln müssten, sichere ein Zusatzantrag des BZÖ weitere Förderung.

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