- 04.07.2007, 14:22:16
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Chalupka erleichtert über Einreisezusage für Flüchtlingsbaby
Schwerkrankes Flüchtlingsbaby erhält nach tagelangen Verhandlungen Einreiseerlaubnis nach Deutschland zur medizinischen Behandlung
Wien (OTS) - Das sieben Monate alte Baby Amina ist in Österreich
geboren. Die Eltern sind Flüchtlinge aus Tschetschenien und befinden
sich in Österreich im Asylverfahren. Das Mädchen ist schwer krank.
Sie leidet an einer lebensbedrohlichen Augenerkrankung. Die
Universitätsklinik Essen verfügt über das medizinische Fachwissen und
die Behandlung dieser Krankheit. Täglich wird dort das Eintreffen des
Kindes erwartet, da das Wiener Allgemeine Krankenhaus zur dringenden
Untersuchung in der Deutschen Klinik einen Termin vereinbart hat.
Auch die österreichische Krankenkasse hat sich bereit erklärt die
Behandlungskosten zu übernehmen.
Diakonie-Direktor Michael Chalupka: "Seit letzter Woche bemühte
sich der Diakonie Flüchtlingsdienst eine Einreisegenehmigung des
Kindes mit der Mutter für Deutschland zu erwirken. Die
österreichischen Behörden waren sich der humanitären Tragweite des
Falles sofort bewusst und haben alles unternommen, um die legale Aus-
und Wiedereinreise nach Österreich sicherzustellen. Heute Mittag kam
endlich die Einreiseerlaubnis aus dem deutschen Innenministerium."
Michael Chalupka zeigte sich erleichtert, dass sich die
Bundesrepublik Deutschland nun entschlossen hat, das Leben des
kleinen Mädchens nicht durch einen weiteren bürokratischen Hürdenlauf
zu gefährden: "Bei allem Verständnis für ein geordnetes Fremdenrecht
müssten Verfahren auch so abgekürzt werden können, dass Genehmigungen
in lebensbedrohlichen Situationen auch binnen Stunden erteilt werden
können", so Chalupka abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Bettina Klinger/Diakonie Österreich Leitung Kommunikation Tel.: 409 80 01-14 Mobil: 0664 / 314 93 95 mailto:[email protected] www.diakonie.at
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