Chalupka erleichtert über Einreisezusage für Flüchtlingsbaby

Schwerkrankes Flüchtlingsbaby erhält nach tagelangen Verhandlungen Einreiseerlaubnis nach Deutschland zur medizinischen Behandlung

Wien (OTS) - Das sieben Monate alte Baby Amina ist in Österreich geboren. Die Eltern sind Flüchtlinge aus Tschetschenien und befinden sich in Österreich im Asylverfahren. Das Mädchen ist schwer krank. Sie leidet an einer lebensbedrohlichen Augenerkrankung. Die Universitätsklinik Essen verfügt über das medizinische Fachwissen und die Behandlung dieser Krankheit. Täglich wird dort das Eintreffen des Kindes erwartet, da das Wiener Allgemeine Krankenhaus zur dringenden Untersuchung in der Deutschen Klinik einen Termin vereinbart hat. Auch die österreichische Krankenkasse hat sich bereit erklärt die Behandlungskosten zu übernehmen.

Diakonie-Direktor Michael Chalupka: "Seit letzter Woche bemühte sich der Diakonie Flüchtlingsdienst eine Einreisegenehmigung des Kindes mit der Mutter für Deutschland zu erwirken. Die österreichischen Behörden waren sich der humanitären Tragweite des Falles sofort bewusst und haben alles unternommen, um die legale Aus-und Wiedereinreise nach Österreich sicherzustellen. Heute Mittag kam endlich die Einreiseerlaubnis aus dem deutschen Innenministerium."

Michael Chalupka zeigte sich erleichtert, dass sich die Bundesrepublik Deutschland nun entschlossen hat, das Leben des kleinen Mädchens nicht durch einen weiteren bürokratischen Hürdenlauf zu gefährden: "Bei allem Verständnis für ein geordnetes Fremdenrecht müssten Verfahren auch so abgekürzt werden können, dass Genehmigungen in lebensbedrohlichen Situationen auch binnen Stunden erteilt werden können", so Chalupka abschließend.

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