• 04.07.2007, 11:35:05
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  • OTS0103 OTW0103

Schabl: Neues Sozialbetreuungsberufegesetz ist in Kraft

Beschäftigte und PatientInnen profitieren gleichermaßen vom neuen Gesetz

St. Pölten, (SPI) - Seit dem 1. Juli ist das NÖ
Sozialbetreuungsberufegesetz in Kraft. "Die Voraussetzungen für diese
wichtige Weichenstellung wurden durch die zwischen Bund und Ländern
abgeschlossene 15a-Vereinbarung geschaffen. Damit war der Weg frei
für eine Vereinheitlichung der Berufsbilder- und -bezeichnungen sowie
einheitliche Ausbildungs- und Qualitätsstandards. Doppelgleisigkeiten
sollen damit in Zukunft verhindert werden", erläutert der NÖ
Soziallandesrat Emil Schabl. Die demographische Entwicklung in den
nächsten Jahren wird den Bedarf in allen Bereichen der Pflege weiter
steigern. Bereits im Jahr 2011 wird es in Österreich rund 800.000
pflegebedürftige Menschen geben. "Es ist in diesem Zusammenhang nicht
nur wichtig, für alle die Pflege benötigen, die entsprechende Hilfe
zur Verfügung zu stellen, sondern es ist ebenso wichtig, dass auch
die Rahmenbedingungen für die in diesen Berufen Beschäftigten
stimmen. Pflege- und Gesundheitsberufe sind ein sehr schönes, aber
auch ein enorm forderndes Betätigungsfeld", so Soziallandesrat
Schabl.****

Durch das neue NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz werden unter anderem
die Ausbildung, die Tätigkeitsbereiche, die Berufsbilder der
Sozialbetreuungsberufe und die Voraussetzungen zur Führung der
Berufsbezeichnung geregelt. Außerdem werden die Berufsbilder der
HeimhelferInnen, der Sozial-Fachbetreuerinnen und der
Diplom-SozialbetreuerInnen geregelt. "Niederösterreich hat Vorsorge
getroffen. 8 Ausbildungsstandorte des Landes und der Caritas stehen
für die Ausbildung der Fach-SozialbetreuerInnen zur Verfügung und die
5 Organisationen der Hauskrankenhilfe für die Heimhilfeausbildung.
Die Vorbereitungen laufen, so dass das Gesetz schon mit dem kommenden
Schuljahr umgesetzt werden kann. Auch die notwendigen Verordnungen
für die Ausbildung, die Prüfungen und die Anerkennung von in- und
ausländischen Ausbildnerinnen zu den einzelnen Berufsbildern werden
bereits vorbereitet, so dass auch diese vor Beginn des Schuljahres
erlassen werden können", führt LR Schabl aus. "Ein klar definiertes
Berufsbild und eine gute und fundierte Ausbildung nützen allen! Vom
neuen Gesetz profitieren sowohl die PatientInnen, die auch weiterhin
sicher sein können, dass sie in den besten Händen sind, wie auch alle
in diesen Berufen Beschäftigten, für die es mehr Sicherheit und
Klarheit gibt", so LR Schabl abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragehinweis:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
   SPÖ-NÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala
   Pressesprecher
   Tel: 02742/9005 DW 12794
   Mobil: 0664 20 17 137
   mailto:andreas.fiala@noel.gv.at

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