Schabl: Neues Sozialbetreuungsberufegesetz ist in Kraft

Beschäftigte und PatientInnen profitieren gleichermaßen vom neuen Gesetz

St. Pölten, (SPI) - Seit dem 1. Juli ist das NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz in Kraft. "Die Voraussetzungen für diese wichtige Weichenstellung wurden durch die zwischen Bund und Ländern abgeschlossene 15a-Vereinbarung geschaffen. Damit war der Weg frei für eine Vereinheitlichung der Berufsbilder- und -bezeichnungen sowie einheitliche Ausbildungs- und Qualitätsstandards. Doppelgleisigkeiten sollen damit in Zukunft verhindert werden", erläutert der NÖ Soziallandesrat Emil Schabl. Die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren wird den Bedarf in allen Bereichen der Pflege weiter steigern. Bereits im Jahr 2011 wird es in Österreich rund 800.000 pflegebedürftige Menschen geben. "Es ist in diesem Zusammenhang nicht nur wichtig, für alle die Pflege benötigen, die entsprechende Hilfe zur Verfügung zu stellen, sondern es ist ebenso wichtig, dass auch die Rahmenbedingungen für die in diesen Berufen Beschäftigten stimmen. Pflege- und Gesundheitsberufe sind ein sehr schönes, aber auch ein enorm forderndes Betätigungsfeld", so Soziallandesrat Schabl.****

Durch das neue NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz werden unter anderem die Ausbildung, die Tätigkeitsbereiche, die Berufsbilder der Sozialbetreuungsberufe und die Voraussetzungen zur Führung der Berufsbezeichnung geregelt. Außerdem werden die Berufsbilder der HeimhelferInnen, der Sozial-Fachbetreuerinnen und der Diplom-SozialbetreuerInnen geregelt. "Niederösterreich hat Vorsorge getroffen. 8 Ausbildungsstandorte des Landes und der Caritas stehen für die Ausbildung der Fach-SozialbetreuerInnen zur Verfügung und die 5 Organisationen der Hauskrankenhilfe für die Heimhilfeausbildung. Die Vorbereitungen laufen, so dass das Gesetz schon mit dem kommenden Schuljahr umgesetzt werden kann. Auch die notwendigen Verordnungen für die Ausbildung, die Prüfungen und die Anerkennung von in- und ausländischen Ausbildnerinnen zu den einzelnen Berufsbildern werden bereits vorbereitet, so dass auch diese vor Beginn des Schuljahres erlassen werden können", führt LR Schabl aus. "Ein klar definiertes Berufsbild und eine gute und fundierte Ausbildung nützen allen! Vom neuen Gesetz profitieren sowohl die PatientInnen, die auch weiterhin sicher sein können, dass sie in den besten Händen sind, wie auch alle in diesen Berufen Beschäftigten, für die es mehr Sicherheit und Klarheit gibt", so LR Schabl abschließend.
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