WOMAN: Gesundheitsministerin Kdolsky: "Mich erpresst keiner!"

Wien (OTS) - Ein halbes Jahres nach Amtsantritt beklagt Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ihre eingeschränkte Entscheidungsmacht in der Politik. "Es macht mich krank, nervös, physisch und psychisch müde", gesteht die ehemalige Chefin der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding im großen WOMAN-Polit-Interview mit den Redakteurinnen Katrin Kuba und Petra Mühr. Ihre bisher geleistete Arbeit für künftige Reformen und Projekte benotet Kdolsky dennoch mit "Eins bis Zwei".

Die Vorwürfe betreffend, dass sie nicht an der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" zur Causa "Krebsforschung" teilgenommen habe, schießt Kdolsky auf ORF-Informationschef Elmar Oberhauser zurück: "Ich weiß nicht, ob (...) der Herr Oberhauser nur sein Macho-Gehabe pflegen wollte. Mir wurde gesagt: Gut, dann stehen ein leerer Sessel und Ihr Namensschild dort. Nur, mich erpresst keiner!"

Zwar sei sie "keine Heiligenfigur". Erbost zeigt sich Kdolsky aber dennoch über harsche Kritik, zu viel Zeit auf dem Gesellschaftsparkett zu verbringen: "Viele wollen mich in ein schlechtes Licht rücken, damit ich bei der nächsten Wahl nicht zur Gefahr werde." Ähnlich reagiert Kdolsky auch auf angebliche Scheidungsgerüchte: "Ich lasse mich nicht scheiden, und wenn, werde ich es keinem auf die Nase binden..."

Das gesamte Interview erscheint am kommenden Freitag, 6. Juli 2007

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