• 03.07.2007, 13:54:01
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ÖH freut sich über erste weibliche Rektorin

Die ÖH fordert eine Reformierung des Universitätsgesetzes und ein Bekenntnis zur universitären Frauenförderung

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft zeigt sich
zufrieden mit der Wahl Ingela Bruners zur Rektorin der Universität
für Bodenkultur Wien. "Es ist nicht nur erfreulich, sondern längst
überfällig dass nun endlich eine Frau zur Rektorin einer Universität
gewählt wurde.", so Lisa Schindler vom ÖH-Vorsitzteam.

"Es bestätigt sich, dass die Rückweisung der
Rektorats-KandidatInnen durch den Unirat nicht gerechtfertigt war",
kommentiert Hartwig Brandl, aus dem Vorsitzteam der ÖH, die Wahl,
"Der Unirat als Aufsichtsorgan der Universität sollte nicht deren
Leitung bestimmen. Bei der anstehenden Reform des
Universitätsgesetzes muss dies berücksichtigt werden."

"Auffällig in der österreichischen Universitätslandschaft ist,
dass Frauenförderung nach wie vor ein Fremdwort ist. Nur etwa 14% der
ProfessorInnen sind Frauen. Mit Bruner wurde nun zum ersten Mal eine
Frau zur Rektorin gewählt.", gibt Verena Czaby zu bedenken und hofft,
dass mit der Wahl Bruners nun endlich ein deutlicher Schritt in
Richtung universitärer Frauenförderung gesetzt wird.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Olivia Weiss, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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