• 03.07.2007, 12:42:11
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Rack: Graz diskutiert Europäische Energiepolitik

Dritte Veranstaltung des Zentrums für Europäisches Recht und Politik

Graz, 3. Juli 2007 (ÖVP-PD) Vor einem fachlich hoch
qualifizierten Publikum aus über 120 Vertretern der
Energiewirtschaft, Fachexperten und interessierten Bürgern fand
gestern, Montag, die bereits dritte Diskussionsveranstaltung des
vom steirischen Europaparlamentarier Univ. Prof. Dr. Reinhard Rack
geleiteten Zentrums für Europäisches Recht und Politik zum Thema
"Europäische Energie und Klimapolitik - Quo Vadis?" in der Aula der
Karl-Franzens-Universität Graz statt. Dr. Matthias Ruete,
Generaldirektor für Energie und Verkehr in der Europäischen
Kommission, hielt den Einführungsvortrag und diskutierte
anschließend mit Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein und dem
Aufsichtsratsvorsitzenden des Verbunds, Dr. Gilbert Frizberg, über
die Situation in Österreich. "Die Teilnehmer hatten die
Gelegenheit, ein aktuelles Thema in einem qualifizierten Forum zu
diskutieren. Das seit einem halben Jahr bestehende Zentrum erfüllt
damit unsere Erwartungen voll und ganz", ist Rack zufrieden. ****

Im Mittelpunkt des Vortrags von Ruete stand die aktuelle
Fokussierung der EU auf Fragen der Energiepolitik im Zusammenhang
mit den aktuellen Herausforderungen rund um Klimawandel und
Energiesicherheit. "Kommission, Europaparlament und Rat haben rasch
reagiert und dies hat zu einem politischen Konsens geführt. Im
Europaparlament wurde ein eigener Ausschuss zum Thema Klimawandel
eingerichtet, der Frühjahrsgipfel der EU-Staats- und
Regierungschefs hat sich auf konkrete Zahlen und Maßnahmen zur
Verringerung des CO2-Ausstoßes sowie zur Stärkung der
Energiesicherheit geeinigt", so Rack. Ruete seinerseits erläuterte
die neuen Zielvorgaben der Union: "Zwanzig Prozent weniger
Treibhaus-Gase, zwanzig Prozent mehr erneuerbare Energien sowie
eine um zwanzig Prozent höhere Energieeffizienz - und das bis
2020."

In der Diskussion mit Bundesminister Martin Bartenstein und
Gilbert Frizberg standen dann auch die Chancen und Perspektiven für
Österreich im Rahmen der europäischen Energie- und
Klimaschutzpolitik im Vordergrund. "Alle Diskutanten waren sich
darin einig, dass Österreich auf Grund seiner reichhaltigen
Wasservorkommen und der günstigen geographischen Gegebenheiten in
diesem Bereich europaweit mustergültige Vorgaben erzielen könne.
Auf der anderen Seite wurde die Atomkraft als mögliche Alternative
für den Klimaschutz und für mehr Energiesicherheit zumindest für
Österreich von allen Teilnehmern abgelehnt. Erneuerbare Energie wie
Wind- und Sonnenenergie sind in Österreich hingegen durchaus eine
große Chance für mehr saubere Energie", berichtete Rack: "Die
Entwicklung neuer Technologien zur Gewinnung sauberer Energie ist
wirtschaftlich viel versprechend. Hier bieten sich große Chancen
gerade für Österreich als Vorreiter auf dem Feld der
Alternativenergien."

Allen Diskutanten gemeinsam war die Überzeugung, dass eine
effiziente Energiepolitik nicht mehr allein national gemacht werden
könne: "Energie ist zu einem globalen Thema geworden und verlangt
daher zumindest nach europäischen Lösungen. Nur gemeinsam werden
wir die Herausforderungen in den Fragen sauberer Energien und einer
sicheren Energieversorgung bewältigen können", so Rack
abschließend.

Rückfragen: MEP Univ.Prof. Dr. Reinhard RACK, Tel.: +32-2-284-5773
([email protected]) oder Mag. Philipp M.
Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: +32-475-790021
([email protected])

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