• 03.07.2007, 12:36:03
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Pirker: Integration Bulgariens und Rumäniens in Europol- Übereinkommen

Effektivere Bekämpfung von rumänischen und bulgarischen Tätergruppen in Österreich ermöglicht

Brüssel, 3. Juli 2007 (ÖVP-PD) Mit breiter Mehrheit
unterstützte heute die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP-
ED) in Brüssel die Integration Rumäniens und Bulgariens in das
Europol-Übereinkommen. Das Europäische Parlament wird über diesen
Punkt in der kommenden Plenarwoche in Strassburg beschließen, mit
der Zustimmung der EVP-ED Fraktion gilt eine positive Annahme im
Plenum als sicher. "21,8 Prozent mehr Tatverdächtige aus Rumänien
sind ein Alarmsignal. Wir brauchen daher die Zusammenarbeit mit
Europol und die Integration der beiden neuen EU-Mitglieder
Bulgarien und Rumänien in das Europol-System, damit die hohen
Sicherheitsstandards in Österreich aufrechterhalten werden können",
stellt der Sicherheitssprecher der ÖVP-Delegation im Europäischen
Parlament, Dr. Hubert Pirker, fest, der sich erfolgreich für die
Integration der beiden Länder eingesetzt hat. ****

Europol soll die Leistungsfähigkeit der nationalen Behörden
durch eine Koordination der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
zur Verhütung und Bekämpfung schwerer international organisierter
Kriminalität und des Terrorismus verbessern. "Europol leistet einen
bedeutenden Beitrag zu den Strafverfolgungsmaßnahmen der
Europäischen Union gegen die organisierte Kriminalität und den
Terrorismus. Vor allem in der Bekämpfung und Verfolgung ebenfalls
grenzüberschreitend operierender krimineller Vereinigungen zeigt
sich der große Wert von Europol", so Pirker weiter.

In Österreich war - auch Dank der Zusammenarbeit mit Europol -
die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen in Österreich im
Zeitraum Jänner bis Mai 2007 leicht rückläufig und fiel um 4
Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr auf 27.911
Tatverdächtige. Bei Tatverdächtigen aus Rumänien gab es einen
Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 21,8 Prozent oder 370 mehr
Tatverdächtige, insgesamt 2.069 bis Mai 2007. "Bei einer Einbindung
Rumäniens und Bulgariens in das Europol-Übereinkommen wird die
Verfolgungs- und Aufklärungsrate auch bei Kriminellen aus diesen
beiden Länder sinken. Europol macht gemeinsam mit der
österreichischen Polizei unser Land damit noch sicherer", so Pirker
abschließend.

Rückfragen: MEP Dr. Hubert Pirker, Tel.: +32-2-284-5766
([email protected]) oder Mag. Philipp M.
Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: +32-475-790021
([email protected])

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