- 02.07.2007, 16:28:12
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BZÖ-Dörfler: Kindergartengesetz Neu - Fährt Schaunig Slalom?
SPÖ-Chefin kündigt mit fadenscheinigen Argumenten ein Nein zum verpflichtenden Kindergartenbesuch im Vorschuljahr an
Klagenfurt (OTS) - "Man kann ja nur darüber staunen, dass
SPÖ-Vorsitzende Schaunig in einer heutigen Pressekonferenz zu dem in
der morgigen Regierungssitzung nach unserer Vorlage zu beschließenden
´verpflichtenden Besuch des Kindergartens im Vorschuljahr´ wieder
einmal einen thematischen Slalom fährt. Während etwa ihre
Parteikolleginnen Bildungsministerin Claudia Schmied,
Frauenministerin Doris Bures und Infineon-Chefin Monika Kircher-Kohl,
sowie der SPÖ-Jugendfunktionär Robert Alberer zu Recht den
verpflichtenden Kindergartenbesuch im Vorschuljahr fordern, kündigt
Schaunig mit fadenscheinigen Argumenten ein Nein zum so wichtigen
betreuungs- und bildungspolitischen Regierungsbeschluß an", so
BZÖ-Landeshauptmannstellvertreter Gerhard Dörfler.
Damit zeige Schaunig wieder einmal, dass sie gegen jede Verbesserung
in Kärnten ist. "Wir wollen als erstes Bundesland den
flächendeckenden Kindergartenbesuch im Vorschuljahr für alle Kinder
sicherstellen, um damit die Kinder besser auf die Schule vorbereiten
zu können", so Dörfler. Schaunig falle dazu nichts Besseres ein, als
präventiv "Nein" zu sagen. "Mit den Pilotprojekten ´KLIK´ mit
Bürgermeister Mock und Bürgermeister Seifried in St. Veit bzw.
Wolfsberg ist das Funktionieren der Schulvorbereitung im Kindergarten
längst bewiesen. Schaunig informiert sich wieder einmal nicht über
die aktuelle Situation und setzt wie beim Koralmtunnelvertrag ihre
Blockadepolitik gegen Kärnten fort."
Das Arrangement, die Qualität und das Angebot der Kinderbetreuung in
Kärnten ist seit der Herauslösung aus dem SPÖ-Sozialressort
jedenfalls enorm verbessert worden. So hat das Land Kärnten etwa noch
1999 17,2 Millionen Euro für Kinderbetreuungseinrichtungen
ausgegeben, die Aufwendungen sind unter Haider und Dörfler bis zum
Jahr 2007 auf 35,55 Millionen gestiegen. Damit geben wir um ca. 106
Prozent mehr für Kinderbetreuung in Kärnten aus, als unter der damals
zuständigen SPÖ.
"Während es unter Schaunig noch Protestaktionen der Kärntner
Kindergruppen vor der Landesregierung gegeben hat bzw. der
Landesrechnungshof die Finanzierungsmodelle Achatz-Schaunig heftig
kritisiert hat, habe ich eine Betreuungsoffensive für die Kärntner
Familien und Kinder umgesetzt. Schaunig soll mehr auf ihre
Parteikolleginnen hören und morgen ihre Zustimmung erteilen, damit
wir in der Kärntner Kinderbetreuung einen weiteren Meilenstein setzen
können", so Kindergartenreferent Dörfler abschließend.
(Schluß)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ
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