• 02.07.2007, 15:36:27
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Bartenstein: Wir brauchen mehr europäische Energiepolitik

Grundzüge der europäischen Energiepolitik wurden unter Österreichischer EU-Präsidentschaft entwickelt

Wien (BMWA/OTS) - "Die neue EU-Energiepolitik ist ein Meilenstein
für die Energiepolitik des 21. Jahrhunderts und macht Europa zum
Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und erneuerbarer Energieträger.
Die Grundzüge dieser Energiepolitik wurden unter Österreichs
EU-Ratspräsidentschaft gemeinsam mit Energiekommissar Andris Piebalgs
entwickelt", sagte Energieminister Martin Bartenstein im Rahmen einer
energiepolitischen Diskussion der Karl-Franzens-Universität in Graz,
die vom Zentrum für Europäisches Recht und Politik organisiert
wurde.

CO2 sei ein globales Problem, und brauche auch globale Lösungen,
so Bartenstein. Europa sei hier ein Player, weitere Player seien USA
und China. Europa sei in Sachen Energie- und Klimaschutz ein
Vorreiter, es gelte aber auch China und die USA an Bord zu holen.

Energie sei eines jener Politikfelder - was übrigens auch der
liberale "Economist" einfordere - in dem es ein mehr an Politik
brauche, so Bartenstein. Die EU müsse jedenfalls auch alle
Technologien nützen um ihre Energieziele bis 2020 zu erreichen.
Das Nabucco-Pipeline-Projekt mit einem jährlichen Gesamtvolumen von
30 Milliarden Kubikmeter Gas im Endausbau, das unter Federführung der
OMV umgesetzt werden soll, sei ein erfolgreiches Beispiel für
EU-Energie-Außenpolitik.

Ziel müsse es sein, die Energieeffizienz zu steigern und
erneuerbare Energieträger ausbauen. "In der Energiepolitik gibt es
keine Einzellösungen, sondern wir müssen alle bestehenden
Möglichkeiten ausnützen, an allen Rädchen drehen", so Bartenstein.

Österreich habe eine ambitionierte Klimastrategie beschlossen, jetzt
gelte es diese Strategie umzusetzen. Ökostrom sei eine der Maßnahmen
im Bereich Klimaschutz. Hier gelte es aber auch die Kosten im Blick
zu haben und maßvoll vorzugehen. Es sei dabei wichtig, die
Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhalten.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
   Ministerbüro: Mag. Maria Mittermair-Weiss, Tel.: (01) 711 00-5108
   Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130
   mailto: [email protected]
   Internet: http://www.bmwa.gv.at

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