- 02.07.2007, 12:03:50
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Marek: Mindestlohn wichtiger Schritt gerade für Frauen-Einkommen
Positive Effekte für Kaufkraft und Wirtschaftsentwicklung
Wien (BMWA-OTS) - "Die Einigung der Sozialpartner auf 1.000 Euro
Mindestlohn ist ein wichtiger frauenpolitischer Schritt", erklärte
heute Staatssekretärin Christine Marek. Schließlich seien es vor
allem Frauen, die trotz Vollerwerbstätigkeit oft weniger als 1.000
Euro brutto verdienen. "Es ist deshalb sehr erfreulich, dass die
Sozialpartner hier zügig vorangeschritten sind." Gerade auch für das
Europäische Jahr der Chancengleichheit 2007 sei dies ein schöner
Erfolg für mehr Einkommensgerechtigkeit, so Marek.
Darüber hinaus werde ein weiterer wichtiger Punkt im Konzept der
"Guten Arbeit" verwirklicht, erklärte die Staatssekretärin. "Gute
Arbeit" bedeute schließlich ganz wesentlich "faire Löhne". Der
Mindestlohn habe aber auch positive volkswirtschaftliche Effekte für
die Kaufkraft und Wirtschaftsentwicklung des Landes. Zuversichtlich
zeigte sich Marek abschließend, dass die freien Berufe beim
Mindestlohn nachziehen. Schließlich gelte es Maßnahmen zu setzen, um
von einer Vollerwerbstätigkeit auch tatsächlich leben zu können und
damit die sogenannten "working poor" zu vermeiden.
Rückfragehinweis:
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