- 20.06.2007, 14:55:15
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NÖ als Familienland ein Vorbild für andere EU-Staaten
St. Pölten (NLK) - Die anlässlich eines EU-Partnerschaftstreffens
in Tallin präsentierten niederösterreichischen Projekte
"Elternbildung im Betrieb" und "Familie+Bildung" sowie die vom Land
Niederösterreich unterstützte Studie "Vereinbarkeit aus Männersicht"
sind beispielhaft für andere EU-Staaten. Über die internationale
Anerkennung von vereinbarkeitsfördernden Maßnahmen des Landes
Niederösterreich freut sich auch Familien-Landesrätin Mag. Johanna
Mikl-Leitner.
Bei der betrieblichen Elternbildung erhalten MitarbeiterInnen mit
Kindern direkt an ihrem Arbeitsplatz Tipps für effiziente
Kommunikation, Kooperation und Konfliktregelung in Beruf und Familie.
Anerkennung gab es vor allem für das positive Feedback von 10
Unternehmen, in denen das Projekt "Elternbildung im Betrieb"
durchgeführt wurde sowie für den von der Familieninteressenvertretung
organisierten ersten Väter-Workshop in der Verwaltung.
"Die langjährige Konzeptarbeit und intensive Zusammenarbeit mit
niederösterreichischen Unternehmen trägt Früchte", ist auch Franz
Kampichler, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien,
überzeugt.
Betriebe, die ihren MitarbeiterInnen vereinbarkeitsfördernde
Bildungsmaßnahmen wie z. B. Seminare oder Diskussionen zu Themen wie
Work-Life-Balance, Erziehung, soziale Kompetenz in Beruf und Familie
oder ein Kinderprogramm in den Ferien anbieten, werden im Rahmen
eines Festaktes von Landesrätin Mikl-Leitner ausgezeichnet.
Eine wichtige Basis für den Erfolg dieser niederösterreichischen
Projekte lieferte die österreichweite Studie "Vereinbarkeit aus
Männersicht". Die befragten Manager bestätigten die Bedeutung von
sozialer Kompetenz als Kriterium für Einstellung und Beförderung.
Auch die NÖ Broschüre "Beruf und Familie: Ein Land macht’s vor" wurde
den Delegationen aus Deutschland, Italien und Estland vorgestellt.
Die deutsche EU-Beraterin Heidemarie Wünsche will die innovativen
Ansätze des Landes Niederösterreich sowohl in ihrer
Beratungstätigkeit als auch in ihrer Funktion als Leiterin
verschiedener EU-Projekte aufgreifen.
Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb "Frauen- und
familienfreundlichste Betriebe in NÖ" und Sonderpreis 2007
"Familie+Bildung" bei der Interessenvertretung NÖ Familien, Mag.
Elisabeth Eppel-Gatterbauer, Telefon 02742/9005-16495, e-mail
[email protected], www.interessen-noefamilien.at
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12163
http://www.noe.gv.at/nlk
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