• 20.06.2007, 09:39:37
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AK Test: Teure private Nachhilfe trotz Preissenkungen! (1)

Private Nachhilfe zwar billiger als 2006, dennoch hohe Preise: bis zu 31 Euro in der Stunde - Einzel-Nachhilfe in Lerninstituten teurer geworden

Wien (OTS) - Nur noch wenige Tage, dann sind Sommerferien. Getrübt
sind die Ferien für jene Zehntausende, die im Herbst einen Nachzipf
haben und lernen müssen. Eltern ge-ben jährlich fast 140 Millionen
Euro für private Nachhilfe aus. Ein aktueller AK Test zeigt: Private
Nachhilfe ist zwar billiger geworden, kommt jedoch immer noch teu-er:
Eine Stunde kostet zwölf bis 31 Euro. "Eltern sollen daher Preise,
Ausbildung, Erfahrung und Qualifikationen der Nachhilfelehrer
jedenfalls nachfragen und ver-gleichen", raten die AK
Konsumentenschützer.

Die AK hat zwischen 5 und 17. April die Preise bei 94 privaten
Nachhilfeanbietern und 29 Nachhilfe-Instituten in Wien erhoben.

Private Nachhilfe kostet im Vergleich zum Vorjahr heuer um
durchschnittlich fast acht Prozent weniger. Wer Nachhilfe für Mathe
oder Rechnungswesen braucht, muss zwi-schen zwölf und 31 Euro für die
Stunde rechnen. Für Deutsch, Englisch, Französisch verlangen private
Nachhilfelehrer für eine Stunde zwölf bis 30 Euro.

Wollen Eltern ihr Kind in ein Lerninstitut geben, müssen sie für
60 Minuten Einzelunter-recht zwischen 14 und knapp 43 Euro zahlen.
Die Preise sind im Vergleich zu 2006 um durchschnittlich knapp drei
Prozent gestiegen. Gruppenunterricht hingegen ist um knapp drei
Prozent billiger geworden: Für eine Stunde Nachhilfeunterricht in
Kleingruppen ver-rechnen die Institute fast acht bis 26 Euro.

Tipps der AK Konsumentenschützer:
+ Wer einen Nachzipf im Herbst hat, sollte im August mit neuer Kraft
zu lernen beginnen.
+ Fragen Sie Freunde oder Bekannte nach guten Erfahrungen mit
Nachhilfelehrern.
+ Erkundigen Sie sich jedenfalls nach den Qualifikationen der
Nachhilfelehrer.
+ Fragen Sie bei Nachhilfeinstituten nach, ob sie eine extra
Einschreibgebühr verrechnen oder ob es eine Bindungsfrist gibt.
Einige Institute bieten nur dann günstige Preise an, wenn Sie sich
auf ein oder zwei Jahre binden.
+ Achten Sie beim Preisvergleich auf die Dauer der
Unterrichtseinheiten. Eine Unter-richtseinheit ist nicht immer 60
Minuten!
+ Fragen Sie beim Gruppenunterricht nach der Anzahl und dem Alter der
Schüler in der Gruppe. Je mehr Schüler pro Gruppe oder je
unterschiedlicher das Alter der Schüler, desto schlechter ist meist
der Lernerfolg.
+ Vereinbaren Sie einzelne Probestunden, bevor Ihr Kind
längerfristige Kurse besucht. Nur wenn sich Ihr Kind auch wohl fühlt,
sind gute Ergebnisse zu erwarten.

(Forts.)

Rückfragehinweis:

Doris Strecker
   AK Wien Kommunikation
   tel.: (+43-1) 501 65-2677
   tel.: (+43)664 845 41 52
   mailto:[email protected] 
   wien.arbeiterkammer.at

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