• 13.06.2007, 12:43:39
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GROSZ: Schmutzkübelkampagne gegen Knerzl in sich zusammengebrochen

Staatsanwaltschaft stellt alle Verfahren gegen Öblarns BZÖ-Vizebürgermeister Knerzl ein

Graz (OTS) - "Die größte Verleumdungs- und
Kreditschädigungskampagne unter Beteiligung von
Landesregierungsmitgliedern, Beamten der Landesregierung,
politischen Funktionären von SPÖ, ÖVP und FPÖ gegen den einzig echt
und demokratisch gewählten Bürgermeister von Öblarn, Anton Knerzl,
ist in sich gänzlich zusammengebrochen", verkündete heute der
steirische BZÖ-Chef und Generalsekretär Gerald Grosz im Rahmen einer
gemeinsamen Pressekonferenz mit Knerzl und dessen Rechtsanwalt
Hans-Moritz Pott.

Im Juli 2006 hatte die Steiermärkische Landesregierung aus bisher
ungeklärten Gründen vollkommen willkürlich einen Regierungskommissär
für die Gemeinde Öblarn eingesetzt und zugleich vollkommen
ungerechtfertig den bisherigen erfolgreichen Bürgermeister Anton
Knerzl seines Amtes enthoben. Knerzl war von einigen
Gemeindevertretern vorgeworfen worden, Gelder ohne die notwendigen
Beschlüsse ausgegeben und zweckgebundene Mittel anderweitig
eingesetzt zu haben. "Nachdem die Staatsanwaltschaft und die KRIPO
fast ein Jahr alles bis ins letzte Detail durchleuchtet haben, um
nicht doch noch etwas einem erfolgreichen BZÖ-Politiker umhängen zu
können, wurden sämtliche Verfahren gegen unseren Anton Knerzl nunmehr
auch offiziell eingestellt", zeigte sich Grosz erfreut.

Grosz kritisierte in diesem Zusammenhang SPÖ-Landeshauptmann Voves
heftig. "Voves hat den Landesregierungsbeschluss über die Absetzung
Knerzls scheinbar auf Anraten seiner roten Dorfintriganten aus Öblarn
in die Wege geleitet, ohne ein einziges Mal das direkte Gespräch mit
Knerzl zu suchen. Mit dieser skandalösen Kampagne wurde sukzessive
auch die Privatperson Anton Knerzl kriminalisiert. Diese
Vorgangsweise war Amtsmissbrauch. Voves und Schützenhöfer sollten
sich - sofern sie einen Funken Anstand und Charakter haben - bei
Anton Knerzl aber bei allen Öblarnerinnen und Öblarnern
entschuldigen. Der eingesetzte SP-Bürgermeister Lemmerer und sein
FPÖ-Anhängsel Wurm sollen ihren sofortigen Rückritt verkünden und dem
einzig wirklich gewählten Volksbürgermeister Platz zu machen",
forderte Grosz.

Knerzl zeigte sich erleichtert über seine völlige Rehabilitierung.
"Ich habe von Anfang an gewusst, dass diese Hexenjagd gegen mich
ausschließlich dazu diente, mich als Bürgermeister wegzubringen,
nachdem es die anderen Parteien auf demokratische Art und Weise bei
Wahlen nicht geschafft haben. Obwohl meine Gesundheit unter den
Anschuldigungen schwer gelitten hat, bin ich nun froh, dass der
Rechtsstaat endlich gesiegt hat." Knerzl kündigte an,
selbstverständlich als BZÖ-Bürgermeisterkandidat bei der nächsten
Gemeinderatswahl in Öblarn anzutreten

Rechtsanwalt Pott erklärte, in seiner ganzen Karriere als
Rechtsanwalt noch nie so einen kuriosen Fall erlebt zu haben, wo eine
Aufsichtsbehörde wie die Landesregierung sich den Vorwurf gefallen
lassen müsse, einseitig und parteipolitisch motiviert gehandelt zu
haben. Bis zur Oberstaatsanwaltschaft und zum Justizministerium seien
die Anschuldigungen geprüft worden und hätten sich als vollkommen
haltlos herausgestellt. "Es ist für einen Rechtsstaat unerträglich,
dass man mit so einfachen Mitteln einen angesehenen Kommunalpolitiker
ungestraft so diskreditieren kann", so Pott, der in diesem
Zusammenhang Disziplinaranzeigen gegen die zuständigen Beamten
ankündigte.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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