• 13.06.2007, 11:52:57
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WPK MED CUISINE: Ab Juni Haubenküche in der Wiener Privatklinik

Wien (OTS) - Im Sinne der Total Quality Hospital Philosophie setzt
die Wiener Privatklinik (WPK) ständig innovative Schritte. "Neben
erstklassiger medizinischer Versorgung steht das Wohlbefinden unserer
Patientinnen und Patienten klar an oberster Stelle", erklärt
Primarius Dr. Walter Ebm, Ärztliche Direktor der WPK, bei einem
Pressegespräch. "Im Vordergrund rangiert dabei neben der
Hotelqualität bei der Unterbringung die erstklassige Qualität der
Speisen."

Ein besonders gelungenes Beispiel für eine hohe
Hospitality-Kompetenz ist die Zusammenarbeit des WPK-Küchenchefs
Erhard Scheucher mit Siegfried Kröpfl, Chef de cuisine des Hotel
Imperial, unter dem Motto "Haubenküche im Spital". Prim. Ebm: "Mit
dem in Österreich bisher einmaligen Konzept WPK MED CUISINE setzen
wir dort an, wo viele andere Spitäler noch beträchtlichen
Aufholbedarf haben: Nämlich Patientinnen und Patienten kulinarisch zu
verwöhnen."

Kulinarische Gesundheitsvorsorge im Spital

"Was gibt es zu essen? Diese Frage ist besonders im Krankenhaus
wichtig. Denn das Essen unterstützt die medizinische Therapie und
trägt wesentlich zum Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten
bei", ist WPK-Küchenchef Erhard Scheucher überzeugt. "Haubenküche im
Spital hat einen gesundheitlichen Nutzen und einen psychologisch
günstigen Effekt auf die Genesung." Vorausgesetzt, die verwendeten
Produkte sind von hoher Qualität und werden gesund zubereitet: Der
WPK-Küchenchef: "Das Wohl der Patienten liegt mir als Chefkoch
genauso am Herzen, wie dem behandelnden Arzt die erfolgreiche
Therapie."

Jeder Patient ist etwas Besonderes

Um den individuellen Bedürfnissen der Patienten entgegenzukommen,
werden in der Küche mittags und abends jeweils vier verschiedenen
Menüs zusammengestellt. Die unterschiedlichen Kostformen richten sich
nach den medizinischen Bedürfnissen der Patienten, etwa ob ein
Patient frisch operiert wurde, eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
hat oder Diabetiker ist.

Bei den vier Standardmenüs zeichnet sich die Wiener Privatklinik
dadurch aus, dass die Speisen unter Aufsicht der Diätologin Mag.
Gerhild Lindorfer sorgfältig ausgewählt und individuell
zusammengestellt werden. "Aber auch Krankheits-unabhängige
kulinarische Vorlieben werden gerne berücksichtigt, bei Bedarf
besuchen wir Patienten auch persönlich im Krankenzimmer, um spezielle
Speisewünsche entgegen zu nehmen", erklärt Scheucher. "Wünscht ein
Patient etwa mittags Tafelspitz, so kann er damit rechnen, diesen
spätestens am nächsten Tag serviert zu bekommen." Derartige
Sonderwünsche, die in die Domäne des Küchenchefs fallen, machen rund
30 Prozent der Patientenwünsche aus.

Know-how der Wiener Privatklinik plus Kreativität der Haubenküche des
Hotel Imperial

Je nach Saison stellen jetzt die erfahrenen Küchenchefs Erhard
Scheucher und Siegfried Kröpfl auch ein exklusives Menü zusammen,
wobei das medizinische Know-how der Wiener Privatklinik mit der
Kreativität der zeitgemäßen Haubenküche des Hotel Imperial vereint
werden. Siegfried Kröpfl, Chef de cuisine des Hotel Imperial Wien:
"Je verantwortungsvoller und höherwertiger die Küche, desto besser
sind die verwendeten Zutaten."

Ebenso von Bedeutung ist die Art der Zubereitung. So wird der für
das dreigängige Haubenmenü, das seit Juni 2007 in der Wiener
Privatklinik angeboten wird, verwendete Alpenlachs besonders schonend
bei niedriger Temperatur gegart, wodurch die hochwertigen Nährstoffe
erhalten bleiben. Spitzenkoch Kröpfl: "Er stammt aus österreichischer
Zucht und ist frei von jeglichen Schwermetallen - was man leider von
vielen Meeresfischen nicht mehr behaupten kann."

Für das Perlhuhn im Hauptgang hat man sich in der Wiener
Privatklinik deshalb entschieden, weil das Fleisch des kleinen, frei
umherlaufenden Huhnes besonders bekömmlich und obendrein mager ist.

Dafür ist es erlaubt, beim Dessert ein wenig zu schlemmen: die
dunkle Crème Brûlée aus feinster Edelbitterschokolade kann einfach
nur glücklich machen, ist Kröpfl überzeugt. Die gesunde, leichte
Mischkost sorgt für ein ausgewogenes Gleichgewicht.

Gutes Essen ist heilsam: bessere Rahmenbedingungen für eine gute und
schnelle Genesung

Wird man in einem Krankenhaus mit uninteressanter Spitalsküche
abgespeist, wird das nicht dazu beitragen, sich besser zu fühlen und
bald wieder gesund zu werden. Gutes Essen hingegen zeigt positive
Wirkung, und man fühlt sich nach dem Genuss besser als zuvor.
"Deshalb ist ein exklusives Menü wahrscheinlich die 'beste Medizin'",
ist der Chef de cuisine des Hotel Imperial überzeugt. "So machen wir
den Spitalsaufenthalt angenehmer und schaffen gleichzeitig bessere
Rahmenbedingungen für eine gute und schnelle Genesung."

Von der Zweiklassenmedizin profitieren

In diesem Zusammenhang drängt sich natürlich der Begriff
"Zweiklassenmedizin" auf, sagt Prim. Ebm: "Wer im Krankheitsfall
neben optimaler medizinischer Versorgung auch stilvolles Ambiente
schätzt, muss selbst etwas tiefer in die Tasche greifen - das verhält
sich etwa bei der Wahl eines Urlaubshotels nicht anders. Der Weg
scheint vorgezeichnet: Die Sozialversicherungen können eine
Basisleistung anbieten, sodass niemand auf lebensnotwendige
Leistungen verzichten muss. Zusätzlich obliegt es jedoch auch dem
Einzelnen, Vorsorge zu treffen, um im Krankheitsfall nicht nur
optimal versorgt zu sein, sondern sich wie ein Gast in einem
Luxushotel zu fühlen."

Rückfragehinweis:
B&K Medien- und Kommunikationsberatung; Roland Bettschart
Mag., Daniela Pedross, Mag.; [email protected]
Tel. 01-319-43-78-11

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