• 13.06.2007, 11:08:19
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Sichere Identifikation für Geschäfte im Internet

E-Business mit Zukunft

Wien (OTS) - Vergessene Passworte und Identitätsfälschungen bei
Internet-Aktivitäten können in Zukunft der Vergangenheit angehören:
mit der österreichischen Bürgerkarte.

Für viele Internetuser ist es alltäglich online Informationen
einzuholen, Produkte und Preise zu vergleichen und Geschäfte
abzuschließen: Tickets, Hotelreservierungen, Bücher und dergleichen
bis hin zu Musik, Filmen und Software, die nach dem Bestell- und
Bezahlvorgang gleich heruntergeladen werden können.

Den euphorischen Zukunftsprognosen des E-Business stehen Meldungen
über Internetbetrügereien entgegen und diese hinterlassen mitunter
ein flaues Gefühl und die Frage, ob denn andere Personen bei solchen
Geschäften oder vielleicht bei weniger gesellschaftsfähigen
Aktivitäten im Internet Ihre Daten angegeben haben um sich zu
identifizieren.

Drei Viertel der Internet-Attacken sind bereits Angriffe auf die
Identität von Personen und diese sind allein von Anfang 2004 bis
Mitte 2006 um den Faktor 100 gestiegen, wie der deutsche
Innenminister Schäuble bei einem Kongress in Deutschland unlängst
feststellte.

Auf die Annehmlichkeit der Nutzung am Abend und am Wochenende
wollen wir nicht verzichten aber wenn es dann zu Rückfragen,
Reklamationen oder ähnlichen Situationen kommt, können die vielen
Benutzerkennungen und Passworte oft bereits vergessen sein und das
mit der schwachen Identifikation notwendigerweise einhergehende
Prinzip - erst Geld oder Kreditkarte, dann Leistung - ist für viele
Fälle kein Kundenvorteil.

Die Bürgerkarte, die in Form der eCard, der Bankomatkarte oder mit
dem Handy existiert, kann auch von Unternehmen als Identifikation im
Netz bei Online-Angeboten der Wirtschaft eingesetzt werden. Bei der
Steuererklärung, beim Strafregisterauszug sowie in einer Vielzahl
anderer Behördengänge ist diese Form des Zugangs bereits etabliert
und hat sich dort bestens bewährt.

In anderen Ländern Europas werden elektronische Identitäten
(Bürgerkarten) ebenfalls in der Wirtschaft bereits eingesetzt. So
etwa kann man in Belgien mit der Karte E-Banking Geschäfte sichern,
in Estland, wo es ebenfalls ein Konzept mit Karten und der
Mobiltelefonalternative gibt, denkt man daran alle elektronischen
Bankgeschäfte ab 2009 mit Sicherheitstechnologien abzusichern.

Das Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria (A-SIT),
zu deren Kernaufgabe die Förderung der Sicherheit in der
Informationsverarbeitung zählt, bietet unter www.a-sit.at einen
Überblick wie einfach die Nutzung der Bürgerkarte ist und stellt
IT-Sicherheitswerkzeuge mit Unterstützung der Bürgerkarte online
unter "Tools und Demos" zur Verfügung.

Es wird etwa aufgezeigt wie eine PDF Datei elektronisch signiert
und verschickt werden kann, wie Daten vertraulich behandelt und
verschlüsseln werden können - etwa weil diese im Notebook oder auf
einem USB-Stick herumgetragen werden.

Soweit die Tools mit der Bürgerkarte in Verbindung sind, ist das
Download mit der Bürgerkarte abgesichert. Im konkreten Fall werden
nur die Mechanismen aufgezeigt. Die Identifikationsdaten werden dabei
weder in Datenbanken verspeichert, noch weiterverarbeitet oder
weitergegeben.

Die Demos auf der Webseite können frei verwendet werden.

Weitere Informationen:

www.a-sit.at
www.buergerkarte.at

Rückfragehinweis:
A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria
Helga Spacek-Stangl
Tel.: ++43 1 503 19 63 - 30
mailto: [email protected]
http://www.a-sit.at

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