• 11.06.2007, 16:01:46
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Martinz: Klares "Nein" zu schulischem Einheitsbrei

ÖVP-Kärnten bekennt sich voll inhaltlich zu den Beschlüssen des Bundesparteivorstands. Gesamtschule führt zu keiner Verbesserung des Schulsystems.

Klagenfurt (OTS) - Ein klares Nein zur Gesamtschule und einem
verpflichtenden Vorschuljahr spricht die ÖVP-Kärnten aus und steht
damit voll inhaltlich zu den Beschlüssen des Bundesparteivorstands.
"Ein Beitritt zu einem Einheits(brei)system ist für uns undenkbar.
Wir bekennen uns zum bestens funktionierenden differenzierten
Schulsystem", erklärt VP-LR Josef Martinz.

Die Beschlüsse des Bundesparteivorstandes decken sich zu 100 % mit
den Forderungen der ÖVP-Kärnten: "Das beitragsfreie Kindergartenjahr,
wie es auf Initiative der ÖVP-Kärnten in Kärnten bereits eingeführt
ist, führt zur Verbesserung der Sprachkompetenz und zur finanziellen
Entlastung der Eltern", so Martinz.

"Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen nicht in ein Einheitskorsett
gezwängt werden sondern müssen auch weiterhin die Wahlfreiheit der
Schulart haben. Die Bildung der Zukunft muss dem Prinzip der Vielfalt
gerecht werden", sagt Martinz. Die Wahlmöglichkeit für die Eltern
verlange die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems.

"Wir fordern eine moderne Lehreraus- und weiterbildung, die den
pädagogischen Erfordernissen der Schule der Zukunft entspricht",
erklärt Martinz. "Unsere Kinder dürfen keine Versuchskaninchen für
unausgereifte Experimente werden. Schulen eignen sich nicht als
Experimentierfelder mit ungewissen Ausgang", so Martinz abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

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