• 11.06.2007, 14:55:00
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Thumpser: Reduzierung der Einsatzkosten für die Rettungsorganisationen

Land soll LEBIG-Kosten zu einem Großteil übernehmen

St. Pölten, (SPI) - Die SPÖ-Niederösterreich startet eine neue
Initiative zur Verbesserung der Budgetsituation der
Rettungsorganisationen. "Wenn es nach dem Willen der NÖ
Sozialdemokraten geht, sollen die Rettungsorganisationen für die
zentrale Leitstelle LEBIG in Zukunft viel weniger bezahlen. Derzeit
berechnet die LEBIG den Rettungsorganisationen für einen vermittelten
Einsatz bzw. Krankentransport 6,60 Euro. Das ist zu viel und viele
Stützpunkte können sich diese Beträge, die sich im Jahr ja auf
Tausende Euro summieren, einfach nicht mehr leisten. Die SPÖ fordert
im Rahmen der Budgetsitzung des NÖ Landtags die Verbilligung der
Vermittlungsprovision der LEBIG mit 2,20 Euro zu begrenzen. Den
Differenzbetrag soll künftig das Land zuschießen", informiert
SPNÖ-LAbg. Bgm. Herbert Thumpser.****

Die Rettungsorganisationen, wie beispielsweise Rotes Kreuz und
Arbeiter-Samariterbund, nehmen das Rettungswesen im übertragenen Sinn
für das Land und die Gemeinden wahr. "Mehr als 14.000 freiwillige und
hauptamtliche MitarbeiterInnen sorgen in Niederösterreich dafür, dass
wir ein ausgezeichnetes, sowohl national als auch international
anerkanntes Rettungswesen haben. Nicht nur die Leistungen der
Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariterbund weisen
eine steigende Tendenz auf, sondern auch die laufenden Kosten.
Jährlich steigen die Patiententransporte, ebenso nehmen die
Rettungseinsätze zu. Auch die laufenden Kosten bei Einsatz- und
Betriebsmitteln, wie Rettungsfahrzeugen und Treibstoffen, steigen.
Seit Jahren klagen die Rettungsorganisationen darüber, dass sie zwar
immer mehr leisten müssen, gleichzeitig aber immer weniger Geld dafür
bekommen. Ebenso nimmt die Zahl an Freiwilligen ab, wodurch immer
mehr hauptamtliche MitarbeiterInnen die Budgets der
Rettungsorganisationen belasten. Wir müssen den
Rettungsorganisationen wieder mehr Luft verschaffen.
Niederösterreichs Rettungsorganisationen brauchen zusätzliche
finanzielle Unterstützung", so Thumpser.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
   SPÖ-NÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala
   Pressesprecher
   Tel: 02742/9005 DW 12794
   Mobil: 0664 20 17 137
   mailto:[email protected]

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