• 11.06.2007, 13:47:45
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LH Jörg Haider will Erträgnisse aus Hypo-Millionen nicht der Wirtschaft, sondern der Kärntner Bevölkerung zugute kommen lassen

Kärntnerinnen und Kärntner sollen eine Erfolgsprämie aus dem Hypo-Verkauf bekommen - Stunde der Bevölkerung ist gekommen

Klagenfurt (OTS) - In einer Pressekonferenz anlässlich der
Präsidiumssitzung der Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ erneuerte der
Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider heute, Montag, seine Forderung
nach einer Stärkung der Familien und der Einkommen der Kärntnerinnen
und Kärntner aus den Erträgnissen der Hypo-Millionen. "Nach sieben
fetten Jahren für die Wirtschaft in Kärnten müssen die Erträgnisse
aus den Hypo-Millionen zu 100 Prozent zur Stärkung der Kärntner
Familien, zur Stärkung der Einkommen sowie für soziale Maßnahmen
verwendet werden", so Haider. "Diesmal sind die Sozialpartner nicht
dabei, jetzt ist die Stunde der Bevölkerung gekommen. Das ist mein
Wille und so wird es geschehen, solange ich Landeshauptmann bin."

Haider verwies auf den Umstand, dass die bisherigen
Privatisierungserlöse von der KELAG bis zum Verkauf der
Wohnbauförderungsdarlehen zur Gänze in den Schuldenabbau und in die
erfolgreiche Modernisierung der Kärntner Wirtschaft investiert
wurden. Durch die wirtschaftsfördernden Maßnahmen und die vielen
Betriebsansiedelungen und Betriebserweiterungen der letzten sieben
Jahre verfüge Kärnten erstmals über einen Rekordbeschäftigtenstand
von mehr als 200.000 Arbeitsplätzen im Jahresschnitt. "Kärnten hat
aber auch einen überproportionalen Anteil an Vollzeitarbeitsplätzen.
Während der Österreichschnitt für Teilzeitbeschäftigte im Jahr 2006
bei Frauen 40,2 Prozent und bei Männern 6,5 Prozent betragen hat,
waren in Kärnten nur 37,1 Prozent der Frauen und 4,7 Prozent der
Männer teilzeitbeschäftigt."

"Nach den massiven Investitionen in die Wirtschaft wollen wir, dass
nun die ganze Bevölkerung profitiert. Die Kärntnerinnen und Kärntner
sollen eine Erfolgsprämie aus dem Hypo-Verkauf bekommen", so Haider.
Selbst AK-Präsident Goach bestätige, dass sich die Kärntner
Wirtschaft gut entwickelt hat und Kärnten auch in der Frage der
Einkommensentwicklung gut unterwegs sei. "Unser Ziel ist die weitere
Einkommensverbesserung für unsere Familien. Wir wollen den Kampf
gegen die Armut bei den Familien und den Kindern führen."
Entsprechende Modelle würden in der nächsten Zeit ausgearbeitet.

Der Landeshauptmann verwies aber auch auf die Verantwortung der
rot-schwarzen Bundesregierung im Bereich der Einkommensstärkung für
die Familien. Die derzeitige Politik der Belastungserhöhungen sei
kontraproduktiv, die Erhöhung der täglichen Normalarbeitszeit auf bis
zu 12 Stunden ein Anschlag auf alle Arbeitnehmer. "Die SPÖ ist im
Wahlkampf immer gegen die ´soziale Kälte´ in Österreich aufgetreten
und hat eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes versprochen. Jetzt
ist sie zum obersten Kühlschrank im Land geworden, wo täglich neue
Eiswürfel für die Bevölkerung dazukommen", so Haider.

Der Kärntner BZÖ-Nationalratsabgeordnete Sigisbert Dolinschek
ergänzte, dass das BZÖ im Parlament bereits Anträge für einen
Mindestlohn in Höhe von 1.300 Euro brutto und für eine
hundertprozentige Steuerfreistellung der Überstunden eingebracht
habe. Außerdem trete man für eine kilometerabhängige
Fahrtkostenrückerstattung für die Pendler ein, wie es in Kärnten
schon erfolgreich praktiziert werde.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Stefan Petzner
Pressesprecher Dr. Jörg Haider
Tel.: 05 0 536 22124 oder 0664 80536 22124

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