• 08.06.2007, 13:26:07
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Bluthochdruck senken ganz ohne Nebenwirkungen - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Viele von uns haben ihn, ohne es zu wissen,
denn Bluthochdruck verursacht lange Zeit keine Beschwerden und so
wird die Erkrankung oft erst spät entdeckt. Dabei ist Bluthochdruck
eine gefährliche Erkrankung, denn knapp die Hälfte aller Todesfälle
in Deutschland ist die Folge eines Bluthochdrucks und das sind mehr
als 400.000 Todesfälle jährlich. Also wird jeder Arzt sofort
blutdrucksenkende Mittel verschreiben. Aber es gibt auch noch ein
anders Mittel, ganz ohne Nebenwirkungen, erklärt Chefredakteurin
Claudia Röttger vom Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber":

0-Ton: 24 Sekunden
Neue Studien beweisen: Blutdruckkranke können mit Sport ihre Werte
drücken, denn körperliche Aktivität entspannt die Arterien. Ihre
innersten Wandschichten setzten Stickstoffmonoxid frei. Ein Stoff,
der die Gefäße weitstellt und blutdrucksenkend wirkt. Langfristig
sinkt dadurch der obere Wert um im Schnitt 10 mmHg und der untere
lässt sich um rund 7 mmHg runter bekommen.

Auf den ersten Blick ist Sport als Therapie gegen Bluthochdruck
ein Widerspruch. Denn bei großer sportlicher Belastung steigt der
Blutdruck zunächst an, weil das Herz stärker zu pumpen beginnt. Es
kommt deshalb darauf an, die richtige Sportart zu wählen.

0-Ton: 15 Sekunden
Besonders gut geeignet sind Ausdauersportarten, weil eine gleich
bleibende Belastung wichtig ist. Dazu gehören zum Beispiel: Wandern,
Walking, Radfahren im flachen Gelände oder Schwimmen. Kraft- und
Kampfsportart wie: Klettern am Berg oder Turnen sind nicht so gut.

Wie häufig sollte man Sport treiben, damit der Blutdruck auch
gesenkt wird?

0-Ton: 14 Sekunden
Sport wird nur dann zur Therapie, wenn man regelmäßig trainiert.
Dreimal pro Woche 30 bis 45 Minuten sollten es schon sein. Wer
regelmäßig trainiert kann zwar nicht ganz auf Medikamente verzichten,
aber braucht oft weniger Tabletten.

Wem es beim besten Willen nicht gelingt, regelmäßig zu trainieren,
sollte besser wenig Sport als gar keinen treiben, schreibt der
"Senioren Ratgeber". In jedem Fall sollte man aber im Alltag
Alternativen suchen, um sich zu bewegen, also Treppe statt Fahrstuhl,
Fahrrad statt Auto oder Fußmarsch statt Bus.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an
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Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
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Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla
Pressearbeit
Tel.: 0049 89 / 7 44 33-123
Fax: 0049 89 / 744 33-459
E-Mail: [email protected]

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