Tibet-Projekt: Schaunig wirft Haider Unfähigkeit und Säumigkeit vor

Das Einzige, was bei Haider schnell geht, ist die Verscherbelung von Landesvermögen - Resolution zur Sicherung des Hypo-Erlöses von Haider abgeschmettert

Klagenfurt (SP-KTN) - LHStv. Gaby Schaunig warf heute LH Jörg Haider im Zusammenhang mit dem Tibet-Projekt in Hüttenberg Säumigkeit vor und verlangte die Bekanntgabe der angeblich sechs Projektbewerber sowie der Vergaberichtlinien. Haider habe der Hüttenberger Bevölkerung viel versprochen, aber nichts davon gehalten, so die SPÖ-Chefin.

Und wenn jetzt von Verzögerungen bis 2008 die Rede sei und die Universität überhaupt indirekt in Frage gestellt werde, dann sei dies nichts anderes als ein Eingeständnis des Scheiterns. "Haider will sich von diesem Projekt verabschieden, weil er nicht in der Lage ist, es umzusetzen", sagte Schaunig, die die rasche Realisierung des Gesamtprojektes inklusive Universität fordert: "Das Einzige, was bei Haider schnell geht, ist die Verscherbelung von Landesvermögen. Die Region Hüttenberg braucht Arbeitsplätze, und keine leeren Versprechungen."

Schaunig kritisierte überdies, dass Haider in der heutigen Regierungssitzung eine Resolution der Sozialpartner zur nachhaltigen Sicherung des Hypo-Erlöses abgeschmettert hat. Haider brüskiere damit nicht nur die Sozialpartner, sondern offenbare durch diese undemokratische Vorgangsweise auch seine wahren Absichten: Nämlich, den Hypo-Erlös für "orange Eintagsfliegen" verschwenden zu wollen. (Schluss)

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