• 05.06.2007, 13:04:02
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Asylwerber: GROSZ: Gewerkschaft und Wirtschaftskammer begehen Verrat an österreichischen Arbeitnehmern

Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber arbeitnehmerfeindlich und daher abzulehnen

Wien (OTS) - Scharf zurückgewiesen wird vom BZÖ die Forderung von
Gewerkschaft und Wirtschaftskammer nach einer Öffnung des
Arbeitsmarktes für Asylwerber. "Gewerkschaft und Wirtschaftskammer
begehen Verrat an den österreichischen Arbeitnehmern. Eine
Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber kommt nicht in Frage. Es ist
unfassbar, dass eine Gewerkschaftsorganisation derartige
arbeitnehmerfeindliche Forderungen aufstellt. Kein Wunder, dass dem
ÖGB die Mitglieder in Scharen davonlaufen", so BZÖ-Generalsekretär
Gerald Grosz in einer Reaktion.

Grosz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es in Österreich
30.000 arbeitslose Ausländer gebe. Außerdem habe die SPÖVP-Regierung
bereits in unverantwortlicher Art und Weise den Arbeitsmarkt für 800
ausländische Metall-Facharbeiter geöffnet und das bei 7.100
Arbeitssuchenden allein im metallverarbeitenden Gewerbe. Jetzt auch
noch Asylwerber als Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt loszulassen sei
an Fahrlässigkeit nicht zu überbieten und schaffe ein Klima des
Lohndumpings.

Weiters erklärte Grosz, dass Asylwerber in den Saisoniers-Berufen
Tourismus und Landwirtschaft nach drei Monaten Aufenthalt in
Österreich bereits jetzt tätig sein dürfen. "Es wäre Wahnsinn,
Asylwerbern während eines laufenden Asylverfahrens ein dauerhaftes
Beschäftigungsverhältnis zu erlauben. Was passiert etwas mit
Kündigungsfristen bei einem negativen Asylbescheid", gibt Grosz zu
bedenken.

"Eine dauerhafte Arbeitsbewilligung für Asylwerber schadet dem
österreichischen Arbeitsmarkt, den österreichischen Arbeitnehmern und
ist daher abzulehnen", so Grosz abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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