Asylwerber: GROSZ: Gewerkschaft und Wirtschaftskammer begehen Verrat an österreichischen Arbeitnehmern

Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber arbeitnehmerfeindlich und daher abzulehnen

Wien (OTS) - Scharf zurückgewiesen wird vom BZÖ die Forderung von Gewerkschaft und Wirtschaftskammer nach einer Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber. "Gewerkschaft und Wirtschaftskammer begehen Verrat an den österreichischen Arbeitnehmern. Eine Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber kommt nicht in Frage. Es ist unfassbar, dass eine Gewerkschaftsorganisation derartige arbeitnehmerfeindliche Forderungen aufstellt. Kein Wunder, dass dem ÖGB die Mitglieder in Scharen davonlaufen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion.

Grosz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es in Österreich 30.000 arbeitslose Ausländer gebe. Außerdem habe die SPÖVP-Regierung bereits in unverantwortlicher Art und Weise den Arbeitsmarkt für 800 ausländische Metall-Facharbeiter geöffnet und das bei 7.100 Arbeitssuchenden allein im metallverarbeitenden Gewerbe. Jetzt auch noch Asylwerber als Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt loszulassen sei an Fahrlässigkeit nicht zu überbieten und schaffe ein Klima des Lohndumpings.

Weiters erklärte Grosz, dass Asylwerber in den Saisoniers-Berufen Tourismus und Landwirtschaft nach drei Monaten Aufenthalt in Österreich bereits jetzt tätig sein dürfen. "Es wäre Wahnsinn, Asylwerbern während eines laufenden Asylverfahrens ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis zu erlauben. Was passiert etwas mit Kündigungsfristen bei einem negativen Asylbescheid", gibt Grosz zu bedenken.

"Eine dauerhafte Arbeitsbewilligung für Asylwerber schadet dem österreichischen Arbeitsmarkt, den österreichischen Arbeitnehmern und ist daher abzulehnen", so Grosz abschließend. (Schluss)

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