Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): Kontrolle in der Wirtschaftskammer Wien nicht erwünscht

Antrag des SWV auf mehr Transparenz bei der Einteilung von PrüferInnen von ÖVP Wirtschaftsbund abgelehnt

Wien (OTS) - Der SWV Wien stellte gestern im Zuge des Wirtschaftsparlaments den Antrag auf mehr Transparenz bzw. eine faire Einteilung der PrüferInnen für die Meisterprüfungen und Befähigungsprüfungen. "Die Leiterin bzw. der Leiter der Meisterprüfungsstelle hat gemäß §351 Abs. 5 der Gewerbeordnung die Pflicht, die PrüferInnen listenmäßig zu reihen. Ich höre aber immer öfter die Beschwerde, dass einzelne BeisitzerInnen, die nicht der ÖVP-Mehrheitsfraktion angehören, selten bis nie herangezogen werden. Diesen Missstand wollten wir durch unseren Antrag beseitigen", so KR Willy Turecek, Vorsitzender der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im SWV Wien.

Konkret forderte der SWV Wien im Antrag, dass die WK Wien alle ihr zustehenden Möglichkeiten bis hin zur Anregung einer Novellierung des entsprechenden Gesetzes ausschöpfen soll, um eine regelmäßige Berichterstattung der Meisterprüfungsstelle an das Wirtschaftsparlament zu erreichen. "Ich verstehe nicht, was der ÖVP-Wirtschaftsbund zu verheimlichen hat, dass er diesen Antrag so kategorisch ablehnte. Wer nichts zu verbergen hat, kann doch auch nicht gegen mehr Demokratie und Transparenz in der WK Wien auftreten und seine Mandatsmehrheit gegen die Interessen der Selbstständigen ausspielen", schloss Turecek.

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