- 05.06.2007, 12:00:00
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Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): Kontrolle in der Wirtschaftskammer Wien nicht erwünscht
Antrag des SWV auf mehr Transparenz bei der Einteilung von PrüferInnen von ÖVP Wirtschaftsbund abgelehnt
Wien (OTS) - Der SWV Wien stellte gestern im Zuge des
Wirtschaftsparlaments den Antrag auf mehr Transparenz bzw. eine faire
Einteilung der PrüferInnen für die Meisterprüfungen und
Befähigungsprüfungen. "Die Leiterin bzw. der Leiter der
Meisterprüfungsstelle hat gemäß §351 Abs. 5 der Gewerbeordnung die
Pflicht, die PrüferInnen listenmäßig zu reihen. Ich höre aber immer
öfter die Beschwerde, dass einzelne BeisitzerInnen, die nicht der
ÖVP-Mehrheitsfraktion angehören, selten bis nie herangezogen werden.
Diesen Missstand wollten wir durch unseren Antrag beseitigen", so KR
Willy Turecek, Vorsitzender der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft im SWV Wien.
Konkret forderte der SWV Wien im Antrag, dass die WK Wien alle ihr
zustehenden Möglichkeiten bis hin zur Anregung einer Novellierung des
entsprechenden Gesetzes ausschöpfen soll, um eine regelmäßige
Berichterstattung der Meisterprüfungsstelle an das
Wirtschaftsparlament zu erreichen. "Ich verstehe nicht, was der
ÖVP-Wirtschaftsbund zu verheimlichen hat, dass er diesen Antrag so
kategorisch ablehnte. Wer nichts zu verbergen hat, kann doch auch
nicht gegen mehr Demokratie und Transparenz in der WK Wien auftreten
und seine Mandatsmehrheit gegen die Interessen der Selbstständigen
ausspielen", schloss Turecek.
Rückfragehinweis:
Mag. Marion Enzi Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien Tel.: +43(1)5224766-12, Fax: +43(1)5262352 Mobil: +43(0)664-8304337 mailto:[email protected] www.wirtschaftsverband.at ZVR: 922857015 bzw. 421018716
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