Grüne fordern sofortiges Aus für das kleine Glücksspiel in NÖ

Huber: "Chaos von Landes ÖVP und SPÖ nicht auf dem Rücken der Gemeinden"

St. Pölten (Grüne) - Scharfe Kritik übt der Landesgeschäftsführers der Grünen Niederösterreich, Thomas Huber, an der Landes ÖVP und am zuständigen SPÖ Landesrat Schabl im Zusammenhang mit dem so genannten "kleinen" Glücksspiel. Huber: "Landesrat Schabl ist die Sache völlig entglitten, im ganzen Land werden Automaten aufgestellt, ohne Rücksicht auf Jugendschutz oder anderer Bedenken." Die Gemeinden können sich nur noch durch die Schutzzonenregelung wehren. So sollen zum Beispiel in Mistelbach und in Ternitz Automatenhallen in der Nähe von Schulen oder Schulwegen errichtet werden. Für die Grünen ist dieses Vorgehen inakzeptabel, "die verfehlte Landespolitik von ÖVP und SPÖ müssen nun die Gemeinden ausbaden". Es kann nicht sein, dass auf Zuruf der Landespolitik Standorte von Spiellokalen genehmigt oder abgelehnt werden. Hier ist eine klare Regelung notwendig. Huber fordert einmal mehr das sofortige Ende des "kleinen" Glücksspiels in Niederösterreich, und schließt sich damit den Forderungen der Gemeinden Kottingbrunn, Maria Enzersdorf und Amstetten an.

Rückfragen & Kontakt:

Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - landtag@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0002