Gaál: Bundesheer-Reform wurde unter Einbindung aller Betroffenen beschlossen

Kein Verständnis für Kritik der Offiziersgesellschaft - Bundesheer-Reform rasch gemeinsam umsetzen

Wien (SK) - Auf Unverständnis stößt bei SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaál die Kritik der Offiziersgesellschaft an der Arbeit der Bundesheer-Reformkommission. "In die Arbeit der Reformkommission waren alle Betroffenen miteingebundenen. Jetzt über die Öffentlichkeit den Eindruck erwecken zu wollen, es sei truppenfern agiert worden, tue dem Bundesheer nicht gut und sei für die tausenden Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland nicht hilfreich", betonte Gaál. Jetzt müsse im Vordergrund stehen, mit vollem Engagement an die Umsetzung der einhellig erarbeiteten und beschlossenen Bundesheerreform zu gehen. ****

Aus Sicht der SPÖ sei vorrangig, dass es zu einer Aufwertung der Truppe kommt, erklärte der SPÖ-Wehrsprecher am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Weiters muss das Bundesheer auf die neuen internationalen Aufgaben vorbereitet werden, was eine moderne zukunftsorientierte Organisation des Heeres erfordert. Außerdem bedarf es einer Einsatzorganisation mit schlanken und effizienten Strukturen, insbesondere in den obersten Führungsebenen und Verwaltungsbereichen. "Das sind die zentralen Intentionen, die die Bundesheer-Reformkommission bei ihrer Arbeit verfolgt hat. Diese Reform gilt es jetzt rasch umzusetzen, mit einseitigen Schuldzuweisungen kommen wir sicher nicht weiter", so Gaál abschließend. (Schluss) ps

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