- 29.05.2007, 15:36:02
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"bzw. ein stückWerk": Kreative Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit
Arbeitslose Jugendliche aus dem Projekt "hiphopera" präsentieren ihre ganz persönliche Arbeit bzw. Kunst

Wien (OTS) - Arbeitslose Jugendliche haben ein Jahr lang hart
gearbeitet. Am 5. und 6. Juni 2007 ist es so weit. Das Ergebnis kann
sich sehen lassen: bzw. ein stückWerk aus der Schmiede von
"hiphopera".
Mit einer öffentlichen Aufführung wird der zweite Durchgang von
"hiphopera" abgeschlossen, und die KursteilnehmerInnen zeigen, was
sie in einem Jahr entwickelt haben. Sie haben Texte geschrieben,
Songs aufgenommen, Filme gedreht, Choreographien erarbeitet, Kostüme
genäht und ein Bühnenbild gestaltet.
Im EQUAL-Projekt "hiphopera - Innovative Qualifizierung für
Jugendliche", gefördert vom Europäischen Sozialfonds und vom
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, bekommen junge Menschen nicht
nur die Möglichkeit auf der Bühne zu stehen, sondern auch die Chance,
den Übergang ins Erwerbsleben nach vielen Misserfolgen doch noch
erfolgreich zu bewältigen.
Innovativ und kreativ, dazu tugendhaft und pünktlich, bestens
qualifiziert, flexibel und selbstbewusst - so sollten Jugendliche
sein, um den Ansprüchen der Arbeitswelt zu entsprechen. "hiphopera"
nimmt sich derer an, denen diese Eigenschaften nicht in die Wiege
gelegt wurden. Jener, die aus bildungsfernen Schichten kommen, deren
Familien gezeichnet sind durch ein niedriges Haushaltseinkommen, die
häufig einen migrantischen Hintergrund mitbringen und deshalb in den
überwiegenden Fällen höchstens einen Pflichtschulabschluss vorweisen
können.
In der künstlerisch-kreativen Arbeit von "hiphopera" erwerben
Jugendliche, die bis dahin am Einstieg in den Arbeitsmarkt
gescheitert sind, die für einen Berufseinstieg oder eine
weiterführende Ausbildung erforderlichen Schlüsselkompetenzen wie
Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit oder
sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Sie lernen verschiedene Berufsfelder
kennen, erhalten in den Bereichen EDV, Mathematik und Deutsch
Unterricht und werden von SozialarbeiterInnen bei der Planung ihrer
Berufslaufbahn begleitet. Mehr als die Hälfte der TeilnehmerInnen von
"hiphopera" fanden so schon eine Lehrstelle, einen Ausbildungsplatz
oder Arbeit.
Koordiniert wird "hiphopera" von der Volkshilfe Wien, die auch die
künstlerische Arbeit organisiert; die Finanzverantwortung trägt die
waff PM; zum handwerkliches Know-How trägt Wien Work bei; den
Unterricht gestaltet das WUK; und Sozialarbeit/Outplacement leistet
die Volkshilfe Beschäftigung. Dabei sind auch noch: AMS,
Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und der WAFF.
Und zum Schluss die Gretchenfrage: Wer finanziert hiphopera, wenn es EQUAL nicht mehr gibt? Um zahlreiche Antworten wird gebeten. bzw. ein stückWerk 5. und 6. Juni 2007, jeweils 20 Uhr 3-raum-anatomietheater, Beatrixgasse 11, 1030 Wien Kartenreservierung unter: [email protected]
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
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Rückfragehinweis:
Sascha Wittmann (Projektkoordination): [email protected] Tel. 0676/88666237 Verena Fabris (Leitung künstlerisches Modul) [email protected] Tel. 0676/88666241
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