Stadtentwicklungsgebiet Aspern - SP-Schrödl: "Flächenwidmung sieht sehr wohl den Bau einer religiösen Stätte vor"

Wien (SPW-K) - "Bezüglich der Errichtung einer Kirche im Stadtentwicklungsgebiet Aspern haben ÖVP und FPÖ entweder nichts verstanden oder sie versuchen wider besseren Wissens der Faktenlage politisches Kleingeld zu wechseln", stellt die Donaustädter SP-Gemeinderätin Karin Schrödl in der Debatte zum Flugfeld Aspern fest. Der Flächenwidmungsplan sehe die Widmung als Wohngebiet vor. Und die beinhalte selbstverständlich auch den Bau einer Kirche, sagt Schrödl. "Das sollten die Mandatare von ÖVP und FPÖ wissen!"

"Es ist nicht Aufgabe der Stadt, religiöse Stätten für welche Religion auch immer zu errichten. Die Stadt stellt nur die Rahmenbdingungen", stellt die Donaustädter SP-Mandatarin fest und weist auf die bewährte Trennung zwischen Kirche und Staat hin. "Völlig unverständlich ist die Forderung, die Stadt Wien solle mit der Erzdiözese sprechen! Das hätte die ÖVP und die FPÖ auch schon lange machen können", kritisiert Schrödl diese beiden Parteien.

"Der Gipfel der religiösen Engstirnigkeit ist die Unverfrorenheit der FPÖ, einen nahezu wortidenten Antrag der ÖVP noch einmal einzubringen. Lediglich der von der ÖVP verwendete Begriff einer christlichen Kirche wurde von der FPÖ auf katholische Kirch eingegrenzt!", sagt Schrödl.

Die SPÖ gebe allen Religionsgemeinschaften die Möglichkeit zur Religionsausübung. SP-Mandatarin Karin Schrödl fordert ÖVP und FPÖ zu mehr Toleranz und Respekt vor der Trennung von Kirche und Staat auf. (Schluss)

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