ÖVP-Wien: Grillen auf der Donauinsel: Infrastruktur ausbauen und kontrollieren

Verbote sind keine Lösung

Wien (OTS) - Eine heftige Debatte über das Grillen im Bereich der Wiener Donauinsel gab es am Freitag im Wiener Gemeinderat.
"Es ist richtig, dass bereits am Freitag in der Früh viele Familien zur Donauinsel kommen um das Wochenende im Grünen zu verbringen. Auch viele Migrantenfamilien sind darunter. Aber das ist noch lange kein Grund um das Grillen zu verbieten!", erklärt der Wiener VP-Gemeinderat und Bezirksparteiobmann der ÖVP Donaustadt, Robert Parzer.
Vor allem der 1,7 km lange Abschnitt zwischen Ostbahn und Steinspornbrücke im 22. Bezirk ist betroffen.
"Das Grillen in dieser Stadt ist an Spielregeln gebunden und die Verantwortlichen haben darauf zu achten, dass diese Spielregeln auch eingehalten werden. Würde diese Verantwortung auch wahrgenommen, dann würden Probleme, wie jene mit den Grillplätzen, erst gar nicht auftreten", ist Parzer überzeugt.

Stadtwache wäre als Überwachungsorgan prädestiniert

"Zum Zwecke der Überwachung und zur Verhinderung von Wildwuchs ist die, von der ÖVP schon lange geforderte, Stadtwache geradezu prädestiniert", meint der VP-Gemeinderat.
Die ÖVP Gemeinderätin und Floridsdorferin Ines Anger-Koch präzisiert die Forderungen der ÖVP.
"Die Freiheit des Einen hört dort auf, wo die Freiheit der Anderen eingeschränkt wird! Deshalb müssen Maßnahmen, wie die Schaffung zusätzlicher sanitärer Anlagen, zusätzlicher Müllentsorgungseinrichtungen oder auch die bessere Abgrenzung der Grillplätze, ergriffen werden. Die SPÖ ist jetzt aufgefordert ihrer Kontrollpflicht nachzukommen und gegebenenfalls auch Sanktionen bei Nichteinhaltung der Spielregeln zu verhängen. Ein Verbot des Grillens ist aber sicher der falsche Weg!", schließt Anger-Koch.

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