• 25.05.2007, 11:11:05
  • /
  • OTS0123 OTW0123

Akku-Bohrschrauber im "Konsument"-Test

Klare Sieger, klare Verlierer und ein breites Mittelfeld.

Wien (OTS) - Er ist handlich, mobil einsetzbar und für viele
Heimwerker unverzichtbar: der Akku-Bohrschrauber. Das Testmagazin
"Konsument" hat mehr als 30 dieser kompakten Helfer auf Funktion,
Handhabung, Ausstattung und Sicherheit getestet: Neben klaren
Gewinnern gibt es auch eindeutige Verlierer. Fazit: Gravierende
Unterschiede vor allem bei der Akku-Leistung. Jeder zweite
Akku-Bohrer ist nur beschränkt funktionstüchtig.

Die Zufriedenheit mit einem Akku-Bohrer steht und fällt - nicht
zuletzt - mit der Leistung des Akkus. Sind Akku und Ladegeräte nicht
besonders leistungsfähig oder fehlt ein Zweit-Akku in der
Standard-Ausrüstung, können selbst einfache handwerkliche Tätigkeiten
zum großen Frusterlebnis werden. Die Wahl eines Akku-Bohrers will
daher gut überlegt sein, noch dazu, wenn wie der "Konsument"-Test
zeigt, punkto Qualität die Schere weit geöffnet ist. Auch bei der
Ladedauer konnten große Unterschiede festgestellten werden. Positiv
punkteten hier unter anderem die getesteten Modelle von AEG, Metabo
oder Ryobi.

Bei der Wahl des Bohrers sollte jedoch nicht nur auf die Betriebs-
und Ladedauer des Akkus geachtet werden, sondern auch auf dessen
Beschaffenheit. Ein Großteil der getesteten Geräte ist noch immer mit
veralteten Nickel-Kadmium-Akkus ausgestattet, deren gravierender
Nachteil der Memory-Effekt ist. Das bedeutet, die Akkus können nur
mehr jene Strommenge speichern, bis zu der sie entladen wurden.

Grundsätzlich sollte im Vorhinein auch gut überlegt sein, für
welchen Zweck der Akku-Bohrer angeschafft wird. So eignen sich
beispielsweise Geräte mit nur einem Gang aufgrund der schlechteren
Übersetzung der Motorkraft nur bedingt für Metall und Stein. Für den,
der regelmäßig zum Bohrer greift, lohnt es sich auch schon mal, etwas
mehr zu investieren. So meisterten die teureren Geräte den
Dauerbelastungstest ausnahmslos ohne Probleme, während zahlreiche
Geräte auf dem Billigsektor nicht bis zum Ende der Testzeit
durchhielten. Der Akku der Marke "Einhell BPAs 14,4" ging nach einem
simulierten Kurzschluss sogar in Flammen auf. "Wer allerdings nicht
gleich zu den Spitzenreitern greifen will, dem bieten sich auch im
Mittelfeld gute und günstige Geräte", weiß "Konsument"-Experte Rudolf
Heintzl:

"Konsument"-Tipps:
- Lithium-Ionen- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus statt
leistungsschwacher und umweltgefährdender Nickel-Cadmium-Akkus.
- Akkus komplett entleeren, ehe man sie wieder an das Ladegerät
hängt.
- Zum Bohren von harten Materialien zu Bohrern mit gutem Drehmoment
greifen.

Alle Testergebnisse im Detail verrät die Juni-Ausgabe von
"Konsument". Alle Informationen gibt es auch online auf
www.konsument.at.

Rückfragehinweis:

Verein für Konsumenteninformation/
   Testmagazin "Konsument"
   Mag. Sabine Burghart
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256
   Email: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel