• 24.05.2007, 17:22:56
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  • OTS0331 OTW0331

Staatssekretär Hans Winkler im parlamentarischen Unterausschuss für Entwicklungszusammenarbeit

Wien (OTS) - "Die Überwindung der extremen Armut, die Bewahrung
von Frieden und Sicherheit, die Einhaltung und Förderung der
Menschenrechte, die Unterstützung von Frauen und Randgruppen der
Gesellschaft in den ärmsten Ländern der Welt bilden die Kernpunkte
unserer österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Sie sind die
Basis für die Entwicklung in allen Staaten und vermindern die
Wahrscheinlichkeit gewaltsamer gesellschaftlicher Konflikte", sagte
Staatssekretär Hans Winkler im parlamentarischen Unterausschusses für
Entwicklungszusammenarbeit anlässlich einer Diskussion zum
Dreijahresprogramm der österreichischen EZA.

Das Dreijahresprogramm 2006-2008 bildet die strategische Grundlage
für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit, die in
Kooperation mit österreichischen Nichtregierungsorganisationen und
Partnern in konkrete Projekte umgesetzt wird. Es orientiert sich auch
an internationale Zielsetzungen von EU, UNO und OECD.

"In der Bekämpfung der Armut und dem österreichischen Beitrag zur
Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele durch die
österreichischen Partnerländer verfolgen wir mit Nachdruck das Ziel,
die Anliegen und Interessen der Frauen, besonders beim Wiederaufbau
nach bewaffneten Konflikten, verstärkt zu unterstützen und zu
fördern. Frauen bringen vor allem in fragilen Nachkriegssituationen
einen wichtigen Aspekt der menschlichen Sicherheit ein", so Winkler.

Abermals bekräftigte der Staatssekretär die politische Zusage, dass
Österreich im Rahmen des EU-internen Fahrplanes bis 2010 0,51 % und
bis 2015 0,7 Prozent des BNE - das langjährige UNO-Ziel - für
Entwicklungszusammenarbeit erreichen wolle. "Dieses Ziel wurde
eindeutig im Regierungsprogramm verankert. Darüber hinaus handelt es
sich auch um Verpflichtungen im Rahmen der UNO und der EU, die wir
voll und ganz erfüllen werden", unterstrich der Staatssekretär, der
in diesem Zusammenhang das bereits langjährige österreichische
Engagement zur Unterstützung der Vereinten Nationen hervorhob. Durch
die zeitgerechte Zahlung des Pflichtbeitrags sei Österreich von den
Vereinten Nationen auch heuer wieder auf die sogenannte "Honour Roll"
gesetzt worden.

Rückfragehinweis:

Außenministerium 
   Kabinett des Staatssekretärs
   Mag. Katharina Swoboda 
   Tel.: ++43 (0) 50 1150-3469 
   mailto:[email protected]
   www.aussenministerium.at
   www.bmeia.gv.at

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