• 24.05.2007, 12:40:12
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Erfolgreicher Neubeginn bei den Austrian Research Centers (Teil 1)

Erste Struktur- und Managementmaßnahmen zeigen bereits Wirkung

Mit der Bestellung des neuen Aufsichtsrates rund um Präsident Dr. Hannes Androsch hat Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl die Weichen für eine erfolgreiche und stabile Zukunft der Austrian Research Centers (ARC) gestellt. 

Im Bild v.l.n.r.: DI Dr. Hans Rinnhofer; Dr. Hannes Androsch; Christa Kranzl; Univ.Prof.DI Dr. Erich Gornik und Karl Heinz Aschbacher.

Weitere Fotos abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=200705&e=20070524_a&a=event

Wien (OTS) - Mit der Bestellung des neuen Aufsichtsrates rund um
Präsident Dr. Hannes Androsch hat Forschungs-Staatssekretärin Christa
Kranzl die Weichen für eine erfolgreiche und stabile Zukunft der
Austrian Research Centers (ARC) gestellt. Die neue Geschäftsführung,
der seit Oktober 2006 Dr. Hans Rinnhofer als Sprecher angehört, hat
neben der Bilanz 2006 eine umfassende Strukturanalyse erarbeitet, die
eine solide Basis für notwendige Kurskorrekturen darstellt. Zugleich
wurden wesentliche Maßnahmen, allen voran die Verschmelzung von fünf
ehemaligen Konzerngesellschaften zu einer operativen Einheit,
umgesetzt. Die Auftragsbücher der Austrian Research Centers sind
voll. Bereits im ersten Quartal konnte eine Auftragsdeckung von 80%
für das Gesamtjahr 2007 erreicht werden.****

Erfolge im Core Business: Auftragsforschung steigt um acht Prozent

Dass die ARC in ihrem Kerngeschäft, der wirtschaftsnahen
Forschung, Entwicklung und Innovation erfolgreich sind, zeigen nicht
nur die internationale Reputation, sondern auch die Zahlen. Die ARC
erwirtschaften rd. 60% ihres Gesamtumsatzes am Markt. Die restlichen
40% erhalten die ARC aus öffentlichen Mitteln für nicht
auftragsgebundene Forschung. Die ARC sind damit ein wesentlicher
Motor im österreichischen Innovationssystem. Bei den aus der
Wirtschaft akquirierten Umsätzen (Auftragsforschung) konnte 2006 ein
Anstieg von 8% erzielt werden. Insgesamt stiegen die betrieblichen
Erträge von 114,6 Mio. EUR auf 118,2 Mio. EUR.

Handlungsbedarf auf Aufwandsseite: Gegensteuerung Ende 2006 beginnt
zu greifen

Ein mehrjähriger Rückblick zeigt, dass der betriebliche Aufwand im
Verhältnis zu den Erträgen stets überproportional angestiegen ist.
Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr ergibt
sich ein Bilanzverlust in Höhe von rd. 6 Mio. EUR.
Hauptverantwortlich dafür waren die stark steigenden Personalkosten
aufgrund eines Personalaufbaues, der aus befristeten Sondermitteln
finanziert wurde. "Wir haben seit Oktober letzten Jahres dieser
Entwicklung entgegengewirkt. So wurde ein rigides Sparprogramm
umgesetzt und zugleich auf aktives Working Capital Management
umgestellt", sagt Rinnhofer.

Sofortmaßnahmen und neue Aufstellung rasch umgesetzt

"Wir haben mit der kontinuierlichen Verbesserung der
Geschäftsprozesse, insbesondere der Einführung adäquater Planungs-
und Controllingsysteme, die eine Budget- und Liquiditätsplanung
ermöglichen, begonnen", führt Rinnhofer weiter aus.

Die komplexe und von Reibungsverlusten geprägte ARC-Struktur wurde
in vier übersichtlichen strategischen Geschäftsbereichen
zusammengefasst und thematisch fokussiert: "Health Technologies",
"Materials Technologies", "Information Technologies" sowie "Mobility
& Energy". Die ehemalige ARC-Unternehmensstruktur wurde um eine ganze
Hierarchieebene reduziert. Resultat ist eine praktikable
Führungsspanne, die von der Geschäftsführung effizient gemanagt
werden kann. Wesentlicher Punkt dieser Struktur ist die ebenso
implementierte erweiterte Geschäftsleitung, die eine transparente und
partizipative Steuerungs- sowie Führungsarbeit ermöglicht.

Struktur- und Managementmaßnahmen zeigen bereits Wirkung

Der aktuelle Forecast per Jahresende 2007 zeigt eine Steigerung
der Erlöse aus Forschungsaufträgen von 6,5% über Budget. Es konnte
bereits im ersten Quartal eine Auftragsdeckung von rd. 80% für das
Gesamtjahr 2007 erzielt werden. In den ersten drei Monaten des
heurigen Jahres hat sich der Auftragsbestand von 77,8 Mio. EUR auf
79,5 Mio. EUR gesteigert, wodurch sich bereits im ersten Quartal eine
Auftragsdeckung von 80% für das Gesamtjahr 2007 ergibt.

Fokus auf Kundenorientierung und Vertrieb

Analysen zeigen, dass unsere Produkte ein hohes
Innovationspotential mit großen Marktchancen aufweisen. "Unser
technologieintensiver Wettbewerb findet auf unterschiedlichen
Teilmärkten statt und erfordert daher individuelles fachspezifisches
Know-how. Deshalb legen wir den Schwerpunkt auf Stärkung der
Vertriebs- und Absatzaktivitäten in den strategischen
Geschäftsbereichen und setzen auf absolute Kundenorientierung."
schließt Rinnhofer.

ARC sichern Stellenwert Österreichs in der European Research Area

Der wissenschaftliche Leiter und Geschäftsführer der Austrian
Research Centers, o.Univ. Prof. DI Dr. Erich Gornik, bringt den
Stellenwert der ARC im österreichischen und europäischen
Innovationssystem auf den Punkt: "Durch die Generierung neuen Wissens
im Rahmen der industriellen Forschung und die Entwicklung neuer
Technologien sind die Austrian Research Centers Österreichs starker
Wachstumstreiber von Forschung und Entwicklung". Die ARC haben sich
in den letzten Jahren in ihrer forschungsstrategischen
Unternehmensentwicklung zu einem international anerkannten Player
entwickelt. "Das neue Grünbuch der Europäischen Kommission weist auf
die Neuentwicklung und Neustrukturierung des europäischen
Forschungsraumes, der European Research Area hin. Die Austrian
Research Centers werden dort mit der gesamten Leistungskraft
vertreten sein", sagt Gornik und präsentiert eine Auswahl an
aktuellen Forschungs-Highlights.

(Forsetzung)

Weitere Fotos abrufbar unter:
Link in Kürze verfügbar

Rückfragehinweis:

Mag. Michael Hlava
   Austrian Research Centers GmbH
   Leiter Corporate Communications
   T: +43 (0) 50550-2046
   F: +43 (0) 50550-2010
   M: +43 (0) 664/6207766
   mailto:[email protected]
   www.arcs.ac.at

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