• 24.05.2007, 12:29:19
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Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), WINGAS GmbH und OOO GAZPROM EXPORT eröffnen Erdgasspeicher Haidach

Größter Erdgasspeicher Österreichs und zweitgrößter Mitteleuropas entsteht in Haidach (Salzburg/OÖ)

Wien (OTS) - Die Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), WINGAS GmbH und OOO
GAZPROM EXPORT haben am heutigen Donnerstag, 24. Mai 2007, den
Erdgasspeicher Haidach, Salzburg/OÖ, offiziell eröffnet. Damit wurde
der erste Teil des in zwei Stufen geplanten größten
Erdgasspeicherprojekts Österreichs nach den höchsten Umwelt- und
Sicherheitsstandards in der Rekordzeit von nur zwei Jahren
projektiert und abgeschlossen. Die Umsetzung der zweiten Ausbaustufe
beginnt Ende 2008 und wird im April 2011 abgeschlossen sein. Das
Gesamtinvestitionsvolumen des Erdgasspeichers Haidach für beide
Ausbaustufen beträgt 250 Mio. Euro. Der Speicher wird von der RAG als
Konzessionsinhaberin errichtet und technisch betrieben. Im
Erdgasspeicher Haidach werden bis zu 2,4 Mrd. m3 Erdgas gespeichert
werden können, damit verdoppeln sich die österreichischen
Speicherkapazitäten. Das geplante Speichervolumen entspricht etwa
einem Viertel des österreichischen Gesamtjahresbedarfs an Erdgas.

"Der Import von Erdgas nach Europa steigt rasant. Daher sind
Erdgasspeicher ein ganz wesentliches Standbein, um unsere
Erdgasversorgung auch in Zukunft sicherstellen zu können. Mit Haidach
sind wir als RAG der größte Speicherbetreiber Österreichs. Neben der
Versorgungssicherheit ist Haidach auch von hoher
volkswirtschaftlicher Bedeutung für Österreich und fördert die
regionale Wertschöpfung", betont RAG Generaldirektor Erik Steenken.
Mit der Nachnutzung der natürlichen, 1997 von der RAG gefundenen,
Erdgaslagerstätte Haidach als Erdgasspeicher setzen die drei
Unternehmen RAG, WINGAS und GAZPROM EXPORT auf die beste und
sicherste Form, das umweltfreundliche Erdgas zu speichern. "GAZPROM
setzt die Strategie des Ausbaus des Erdgasspeichernetzes in Europa
konsequent um, was vor dem Hintergrund der Liberalisierung der
europäischen Erdgasmärkte von besonderer Aktualität ist. Der neue
Erdgasspeicher erhöht ohne Zweifel die Zuverlässigkeit und
Flexibilität der russischen Erdgaslieferungen an die europäischen
Verbraucher und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur
Versorgungssicherheit Europas", so der Vorsitzende des Vorstandes der
GAZPROM, Alexej Miller. "Der Speicher in Haidach ist ein wichtiger
Beitrag für unsere Strategie des marktnahen Ausbaus von
Speicherkapazitäten", erläutert Rainer Seele, Sprecher der
Geschäftsführung der WINGAS. Mit Investitionen in dreistelliger
Millionenhöhe wird WINGAS neue Erdgasspeicher in Europa bauen und so
einen nachhaltigen Beitrag für eine sichere Energieversorgung Europas
leisten. Dazu gehören neben dem größten Erdgasspeicher Westeuropas im
norddeutschen Rehden und dem Speicher Haidach auch Speicher in
England (Saltfleetby) und nahe der deutsch-niederländischen Grenze in
Jemgum, dessen Bau derzeit geprüft wird. "Mit der Realisierung aller
genannten Speicherprojekte bauen wir unsere Position als einer der
führenden Anbieter von Speicherkapazitäten in Europa weiter aus", so
Seele.

"Der Erdgasspeicher Haidach ist ein Meilenstein für die
Energiesicherheit Europas und damit Österreichs", betont Markus
Mitteregger, zuständiger Vorstandsdirektor für den Geschäftsbereich
Erdgasspeicherung der RAG, die Bedeutung des Speichers Haidach. In
Zukunft soll der Geschäftsbereich Erdgasspeicherung auch im Ausland
deutlich forciert werden.

Die Erdgaslagerstätte Haidach - Nachnutzung als Erdgasspeicher

Die Erdgaslagerstätte Haidach wurde 1997 als Porenlagerstätte in
1.600 Meter Tiefe durch den Einsatz modernster geophysikalischer
Methoden von der RAG gefunden. Mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Mrd.
m" war die Lagerstätte Haidach seit 1982 der größte Erdgasfund
Österreichs. Seit Beginn der Produktion im Jahre 1998 wurden aus der
Erdgaslagerstätte über 2,9 Mrd. m" Erdgas für den österreichischen
Markt gefördert. Die Erdgaslagerstätte Haidach ist im Hinblick auf
die Nachnutzung als Erdgasspeicher eine "Bilderbuchlagerstätte". Sie
erstreckt sich über 17,5 Quadratkilometer, der Sandstein, in dessen
Poren das Erdgas eingelagert ist hat eine Mächtigkeit von etwa 100
Metern und ist von massiven Tonschichten überlagert. Aufgrund der
hohen Durchlässigkeit des Speichergesteins kann pro Stunde etwa eine
Million Kubikmeter Erdgas aus dem Speicher entnommen werden.

Die Nutzung einer natürlichen, schon seit Millionen Jahren
bestehenden Erdgaslagerstätte als Erdgasspeicher ist die beste und
sicherste Form, Energie zu speichern.

Erdgasspeicher stärken Versorgungssicherheit

Die Erdgasbevorratung ist ein wichtiges flexibles Instrument, um
die Schwankungen des Erdgasbezugs gegenüber dem Erdgasbedarf
auszugleichen. Erdgasspeicher tragen wesentlich zur
Versorgungssicherheit bei, sie gleichen die täglichen Schwankungen
des Erdgasverbrauchs aus und decken den Spitzenbedarf in den
Wintermonaten ab. Angesichts des hohen Importbedarfs von über 80
Prozent - ein knappes Fünftel des Erdgasverbrauchs wird in Österreich
selbst gefördert - ist die Zwischenspeicherung von Erdgas in
unterirdischen Speichern das Um und Auf einer sicheren
Erdgasversorgung. "Österreich ist im Gegensatz zu anderen
europäischen Ländern in der glücklichen Lage, über hervorragende
geologische Bedingungen für Erdgasspeicher zu verfügen. Kein anderer
EU-Staat verfügt, gemessen am Verbrauch, über so große
Speicherkapazitäten, bei uns wird doppelt so viel Erdgas bevorratet
wie im EU-Durchschnitt. Mit dem Speicher Haidach werden diese ohnehin
bereits großen Reserven verdoppelt", betont Mitteregger die
herausragende Bedeutung von Erdgasspeichern für die
Versorgungssicherheit Österreichs und Europas.

Europäische Dimension

Der Erdgasspeicher Haidach umfasst neben der Nutzung der
Lagerstätte als Speicher auch die Anbindung des Speichers an den
deutsch-österreichischen Erdgasknotenpunkt Burghausen/Überackern
durch eine 39 Kilometer lange Pipeline mit einem Durchmesser von 900
mm. Dieses Speicherprojekt ist ein wesentlicher Beitrag zur
Strukturierung und Absicherung des steigenden Erdgasbedarfs in Europa
und trägt damit überregional aber auch in Österreich wesentlich zur
Versorgungssicherheit bei.

Bedarf an Erdgasspeichern steigt

Erdgas ist eine der umweltfreundlichsten und zukunftsträchtigsten
Energieformen. Erdgas ist bei Produktion, Transport, Lagerung und
Nutzung durch Industrie und Haushalte der umweltschonendste und
emissionsärmste der fossilen Energieträger. Aufgrund seiner
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erlebt Erdgas einen rasanten
Aufschwung und wird zu Recht als Energieträger der Zukunft
bezeichnet.

Ein Viertel des Verbrauches von Primärenergieträgern entfällt in
den EU-Staaten auf Erdgas. Nach der Prognose der EU wird der
Erdgasverbrauch der europäischen Länder bis zum Jahr 2020 um weitere
25 Prozent steigen. Der Importbedarf Europas für Erdgas ist dabei
hoch und wird weiter zunehmen: von gegenwärtig 50 Prozent bis auf 70
Prozent in 20 bis 30 Jahren. "Das Thema Versorgungssicherheit wird
immer wichtiger, der Bedarf an Erdgasspeichern in Europa entlang der
großen Erdgasleitungen, die Österreich und Europa mit Erdgas
versorgen, immer größer", ist Mitteregger überzeugt. Die Nachnutzung
ausgeförderter Lagerstätten als Erdgasspeicher ist die nachhaltigste
und sicherste Form Erdgas zu lagern. Dies ist aber europaweit nur in
wenigen Bereichen geologisch möglich. "Wir sehen uns derzeit mit
Hilfe von Expertenstudien ganz genau an, welche österreichischen
Lagerstätten sich noch für die Nachnutzung als Erdgasspeicher eignen.
Denn eines ist klar: Die Zukunft der Energiesicherheit Europas steht
und fällt nicht zuletzt mit der Möglichkeit Erdgas auf Lager zu
haben", skizziert Mitteregger die weiteren Pläne der RAG.

Erdgasspeicher Haidach - Musterprojekt in Sachen Umweltschutz und
Arbeitssicherheit

In der Rekordzeit von nur zwei Jahren wurde der erste Teil der
Nachnutzung der natürlichen Erdgaslagerstätte Haidach als
Erdgasspeicher projektiert und umgesetzt. Mehr als 300 Spezialisten
aus ganz Europa waren daran mit mehr als einer Million Arbeitsstunden
beteiligt. Besonders stolz sind wir, dass sich dank unserer
sicherheitstechnischen Vorkehrungen trotz dieser enormen
Herausforderungen weder auf der Baustelle der Speicherstation noch
auf den Bohranlagen ein einziger schwerer Arbeitsunfall ereignet hat.
Der Schutz der Umwelt und höchste Arbeitssicherheit sind unsere
wichtigsten Anliegen. Der Erdgasspeicher Haidach wurde nach den
höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards errichtet und wird in der
Zukunft genauso betrieben.

Errichtung in Rekordzeit

Nach einer halbjährigen Projektphase wurde mit Beginn der ersten
Bohrung am 5. Oktober 2005 die ehemalige Erdgaslagerstätte Haidach
für die Nachnutzung als Erdgasspeicher erschlossen. In der ersten
Ausbaustufe, die jetzt abgeschlossen wurde, sind insgesamt neun
Speicherbohrungen umgesetzt worden. Diese sind notwendig um das
Erdgas in das Speichergestein einzulagern, aber auch, um es wieder
herauszufördern. Würde man alle neun Speicherbohrungen
aneinanderreihen, so ergäbe das eine Strecke von 16,5 Kilometern.
Mehr als doppelt so lang, nämlich 39 Kilometer, ist die Pipeline, die
den Erdgasspeicher Haidach an das Erdgasfernleitungsnetz in
Burghausen / Überackern anbindet. Der Erdgas-Knotenpunkt
Burghausen/Überackern verbindet die Erdgasfernleitungsnetze
Österreichs und Deutschlands. Für den Bau der
Austria-Bavaria-Gas-Pipeline (ABG) wurden mehr als 2.300 Stahlrohre
mit einer Länge von jeweils etwa 18 Metern miteinander verschweißt.
Der gesamte Rohrleitungsstrang wiegt beinahe 15.000 Tonnen. Mit Hilfe
des sogenannten "Salzach-Dükers" wurde die Salzach bei Überackern
unterquert. Der 250 Tonnen schwere "Salzach-Düker" besteht aus der
Rohrleitung, einem rund zehn Zentimeter dicken Betonmantel und
Datenleitungen und ist mit einer 2,5 Meter starken Schicht zur
Fluss-Sohle abgedeckt. Die Arbeiten an der Pipeline wurden im Jänner
2007 abgeschlossen, der natürliche Oberflächenzustand wurde
wiederhergestellt, sodass nach kürzester Zeit keine Anzeichen der
Bautätigkeit im Gelände mehr ersichtlich sind. Ende Februar 2007
wurden die Speicherstation und die technischen Anlagen planmäßig
fertig gestellt. Insgesamt waren in diesen zwei Jahren Projekt- und
Bauzeit an die tausend Personen beschäftigt, ein wichtiger Beitrag
für die Region.

Die Umsetzung des zweiten Teils des Erdgasspeichers Haidach
beginnt Ende 2008 und wird im April 2011 abgeschlossen sein. Auf den
bestehenden Bohrplätzen werden sechs bis acht weitere Bohrungen
durchgeführt um das volle Speichervolumen von bis zu 2,4 Mrd. m3
Erdgas zu erreichen. Die technischen Anlagen, wie Verdichter,
Trockner und Kompressoren werden erweitert, es werden keine
zusätzlichen Pipelines benötigt.

Regionale Wertschöpfung und volkswirtschaftliche Bedeutung

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Erdgasspeichers Haidach wird 250
Mio. Euro betragen. "Der Erdgasspeicher Haidach leistet nicht nur
einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit, er ist auch von
hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung für ganz Österreich und fördert
die regionale Wertschöpfung. Gemeinsam mit unseren Partnern
investieren wir mit diesem Projekt erheblich in der Region
Strasswalchen und Friedburg/Lengau", unterstreicht Mitteregger.

Die österreichischen Erdgaslagerstätten sind und bleiben Eigentum
des Staates Österreich. Der RAG wurden vom Staat Österreich
vertraglich die Nutzungsrechte für die Lagerstätte Haidach
übertragen, mit der Auflage gegen Speicherzins diese bestmöglich und
nachhaltig zu nutzen und zu verwerten. Generell hat die Erdöl- und
Erdgasförderung für Österreich eine große volkswirtschaftliche
Bedeutung. Etwa 70 Prozent des gesamten Investitions- und
Produktionswertes der österreichischen Erdöl- und Erdgasförderung,
der etwa 500 Mio. Euro entspricht, wird in Österreich wirksam: über
regionale Wertschöpfung durch Investitionen, Steuern, Abgaben und
Arbeitsplätze. Österreichweit werden so mehr als 2.200 Arbeitsplätze
gesichert.

Das größte Speicherprojekt Österreichs und zweitgrößte Mitteleuropas
ist ein Gemeinschaftsprojekt der folgenden drei
"Erdgas-Spezialisten":

RAG - Spezialist in Sachen Erdgasspeicherung und -produktion

Die österreichische Rohöl - Aufsuchungs Aktiengesellschaft (RAG)
ist das traditionsreichste Explorations- und Produktionsunternehmen
Österreichs. Seit der Entdeckung von Öl und Erdgas durch die RAG in
Österreich im Wiener Becken im Jahre 1937 hat die RAG mehr als 14
Mio. Tonnen Rohöl und mehr als 22 Mrd. m" Erdgas gefördert. Heute
produziert die RAG jährlich rund 800 Mio. m" Erdgas und 100.000
Tonnen Rohöl. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden,
betreibt sie seit mehr als 20 Jahren Erdgasspeicher mit einem
Arbeitsgasvolumen von ca. 700 Mio. m" in Österreich und ist
mittlerweile auch im Erdgashandelsgeschäft tätig. Die
Konzessionsgebiete der RAG konnten in den letzten Jahren auf mehr als
7.100 km2 erweitert werden, wobei ca. 60 Prozent in Österreich und
ca. 40 Prozent im benachbarten Bayern liegen. RAG befindet sich mit
ihren Technologie-, Sicherheits- und Umweltstandards im
internationalen Spitzenfeld.

GAZPROM EXPORT- Spezialist in Sachen Erdgasproduktion und -lieferung

Die russische OOO GAZPROM EXPORT ist der weltweit größte
Erdgasproduzent und -exporteur. Sie deckt über ein Viertel des
europäischen Erdgasverbrauchs. In den drei Jahrzehnten der Tätigkeit
wurden über 2.700 Mrd. m" "blauer Brennstoff" aus Russland an die
Kunden in Europa geliefert. Gegenwärtig beliefert GAZPROM EXPORT 27
Länder Europas und der GUS mit Erdgas. GAZPROM EXPORT gehört heute zu
den erfolgreichsten und fortschrittlichsten Unternehmen Russlands,
von deren Exporteinnahmen weitgehend die Abdeckung des Einnahmenteils
im russischen Haushalt abhängt. Die Gesamtexportmenge in die
europäischen Länder belief sich im Jahr 2006 auf 150 Mrd. m". Darüber
hinaus umfasst die Leistungspalette des Unternehmens:
Exportlieferungen von Gaskondensat, Erdölprodukten, verflüssigten
Kohlenwasserstoffen und weiteren Produkten der Erdöl- und
Erdgasindustrie sowie der Petrochemie.

WINGAS - Spezialist in Sachen Erdgasspeicherung, -handel und
-versorgung

Die WINGAS GmbH ist als europäisches Energieunternehmen der
BASF-Tochter Wintershall und der russischen GAZPROM EXPORT im
Erdgas-Handel und -Vertrieb an Kunden in Deutschland, Belgien,
Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Tschechischen Republik
und Dänemark aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale
Erdgasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke. In den Aufbau
einer eigenen Erdgastransport- und Speicherinfrastruktur hat das
Unternehmen seit 1990 mehr als drei Milliarden Euro investiert. Das
über 2.000 Kilometer lange WINGAS-Leitungsnetz verbindet die großen
Erdgasreserven Sibiriens und die Erdgasquellen in der Nordsee mit den
wachsenden Absatzmärkten in Westeuropa. Im norddeutschen Rehden
verfügt WINGAS über den größten Erdgasspeicher Westeuropas - mit
einem Volumen von über vier Milliarden Kubikmetern Arbeitsgas. Zur
sicheren Versorgung Europas mit Erdgas entstehen derzeit weitere
Erdgasspeicher in Großbritannien und Deutschland.

Rückfragehinweis:

RAG - Rohöl-Aufsuchungs AG
   Gabriele Windisch
   Tel.: +43 1 501 16 246
   mailto:[email protected]
   
   WINGAS GmbH
   Stefan Leunig
   Tel.: +49 561 301-3301
   mailto:[email protected]
   
   Gazprom Germania GmbH
   Andreas Böldt
   Tel.: +49 30 20195 143
   mailto:[email protected]

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