- 23.05.2007, 12:02:38
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Preisrechner für die Hauskrankenpflege
Hilft bei der Berechnung der Kosten
St. Pölten (NLK) - Die Volkshilfe NÖ konzipierte einen
Preisrechner, der mit Hilfe von Drehscheiben den Kostenbeitrag pro
Einsatzstunde für Hauskrankenpflege und Heimhilfe berechnet. Auch ist
sofort ersichtlich, wie viel pro Monat höchstens in Rechnung gestellt
wird, da hier einkommensabhängige Obergrenzen gelten.
Die Volkshilfe NÖ habe versucht, im Preisrechner die einzelnen
Informationen visuell aufzuarbeiten, sagte Landesrat Emil Schabl
heute in einem Pressegespräch. Der neue Preisrechner sei für die
Menschen, die Pflege und Betreuung brauchen. Jetzt erfahre man auf
einem Blick, was die Hauskrankenpflege und die Heimhilfe höchstens
kosten dürfen. "Am einfachsten ist, Sie lassen sich von einer
Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter beraten", meinte der Zweite
Landtagspräsident Ewald Sacher. Wenn man bei der Hauskrankenpflege
bzw. der Heimhilfe hingegen nach Anleitungen zur Ermittlung der
anfallenden Kosten suche, um sich zu orientieren, dann greife man am
besten nach einem Preisrechner. Er wird auf Wunsch per Post
zugesandt, kann aber auch in jedem Volkshilfe-Bezirksbüro unter
0676/8676 und der Postleitzahl des Wohnorts angefordert werden. Auf
der Website der Volkshilfe NÖ kann man ebenfalls die
"Papier-Variante" anfordern. Der Rechner steht zudem in
elektronischer Form unter www.preisrechner.at zur Verfügung.
Die Kosten der mobilen Dienste für den/die Betreute(n) sind vom
Einkommen, von der Pflegestufe bzw. vom Pflegegeld, dem Familienstand
und von der Anzahl der Einsatzstunden abhängig. Viele wissen auch
nicht, dass das Land einen großen Teil der Kosten trägt bzw. dass bei
Betreuten mit niedrigem Einkommen kein Kostenbeitrag eingehoben wird.
Das Land Niederösterreich hat 2006 für diese Zwecke 27 Millionen Euro
aufgewendet, 21.633.400 Euro kamen vom NÖ Gesundheits- und
Sozialfonds und 2.280.000 Euro aus Krankenkasse-Mitteln.
Im Jahresdurchschnitt waren in den niederösterreichischen
Hilfsorganisationen monatlich 3.600 MitarbeiterInnen tätig. In diesem
Bundesland betreiben die Volkshilfe NÖ, das NÖ Hilfswerk, die Caritas
der Diözese St. Pölten bzw. der Erzdiözese Wien und das Rote Kreuz
flächendeckend 234 Sozialstationen. 2006 wurden monatlich 13.814
Hilfeempfänger mit 3.112.729 Einsatzstunden betreut. Ein
Hilfeempfänger in Niederösterreich benötigt pro Monat
durchschnittlich 19 Stunden Betreuung.
Weitere Informationen: www.noe-volkshilfe.at, Beatrix Plochberger,
Telefon 0676/870 026 920, e-mail
[email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12312
http://www.noe.gv.at/nlk
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