Spediteur Röhrer missbraucht WKO Gänserndorf für eigene Transitlobby

Fasan und Schaffer: Wirtschaft NÖ braucht andere Handlungen

St. Pölten (Grüne) - "WKÖ - Bezirksobmann Röhrer, besser gesagt Spediteur Röhrer, sollte sich lieber um ihre Mitglieder und deren aktuelle Probleme kümmern, als Lobbying für sein eigenes Unternehmen zu machen und dafür die Bezirks - WKÖ zu benutzen", kritisieren der grüne Verkehrssprecher LAbg. Martin Fasan und der Landessprecher der Grünen Wirtschaft NÖ DI Sepp Schaffer.

Die S 8 wäre die zweite hochrangige Autobahnverbindung zwischen Wien und Bratislava nach der A 4 mit der heuer fertig werdenden Spange Kittsee. Demgegenüber gibt es keine einzige hochrangige Schienenverbindung von Wien nach Bratislava. "Die WKO sollte sich also dringend für den raschen Ausbau einer leistungsfähigen Schienenverbindung durch das Marchfeld über Gänserndorf und Marchegg aussprechen. Hier ist die Bundesregierung schwer säumig", so Schaffer.

In Ostösterreich hat der LKW - Transit allein im Vorjahr um 37 % zugenommen und er wird weiter zunehmen, wenn man ihm die Autobahnen dafür hinbaut, statt raschest in die Schiene zu investieren. "Wie soll die Bundesregierung ihre eigenen Klimaschutzvorgaben erreichen, wenn sie den dramatischen Anstieg der CO2 - Emissionen im LKW -Verkehr in Österreich weiter vorantreibt", fragt Fasan.

Röhrers Einstellung ist längst nicht mehr wirtschaftlich. Mehr LKW -Transit und mehr CO2 - Emissionen erhöhen - abgesehen von den ökologischen Folgewirkungen - auch die wirtschaftlichen Kosten für Niederösterreich massiv. "Wir empfehlen der WKO das Studium des neuesten UNO - Klimaberichts. Dort wird glasklar festgehalten, dass alle jetzigen Umstellungen um Längen billiger sind, als die Folgewirkungen des Klimawandels", so Schaffer und Fasan unisono.

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