Wiener SchülerInnenparlament gegen die Gesamtschule - ein klares Zeichen an die Politik

Zur aktuellen Gesamtschule haben auch die Schülerinnen und Schüler Wiens das Wort ergriffen und sich klar gegen die Einführung der Gesamtschule in Wien ausgesprochen.

Wien (OTS) - Mit großer Mehrheit beschloss das Wiener SchülerInnenparlament, eine Institution zu der alle Schülervertreterinnen und Schülervertreter Wiens regelmäßig geladen sind, in seiner Tagung am 16. Mai auf einen Antrag der Wiener Schülerunion, sich aktiv für die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems einzusetzen um eine solide und faire Bildung der Schülerinnen und Schüler Wiens auch weiterhin sicherzustellen.

Philipp Braza, Obmann der Wiener Schülerunion dazu: "Gerade in der Bundeshauptstadt ist dieses Thema für die Jugendlichen von großer Bedeutung und darum kann man den Beschluss des Wiener SchülerInnenparlaments, sich gegen die Gesamtschule auszusprechen, richtungweisend für den Rest Österreichs betrachten werden."

Im ganzen Land sprechen sich mehr und mehr Schülerinnen und Schüler gegen Experimente mit ihrer Bildung aus, was auch Markus Krempl, Bundesobmann des Österreichischen Schülerunion betont:
"Beschlüsse wie der des Wiener SchülerInnenparlaments zeigen deutlich, dass das Thema Gesamtschule allen jungen Menschen in Österreich am Herzen liegt und niemand seine Bildung aufs Spiel setzen möchte." Er verweist weiters auf die von der Österreichischen Schülerunion unterstützte Initiative "Schule-bunt" die sich gegen die Gesamtschule einsetzt und derzeit schon über 5500 Unterschriften gesammelt hat.

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Landesgeschäftsführer der Wiener Schülerunion
Tel.: 0664/7676031, stephan.mlczoch@wsu.at
Markus Krempl
Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion
Tel.: 0676/888 75 100, markus.krempl@schuelerunion.at

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