Kadenbach: Naturdenkmal Kremser Kreuzberg wird erhalten

Trockenrasen und seine Bewohner bekommen wieder mehr Raum

St. Pölten, (SPI) - Inmitten der von Weinterrassen geprägten Landschaft oberhalb von Krems erhebt sich der Kreuzberg, hier findet man Felsrasen und größere Trockenrasenflächen. Diese seltenen und mittlerweile gefährdeten Lebensräume wurden bereits 1991 zum Naturdenkmal erklärt. "Diese Flächen sind wohl Reste ehemaligen Weidelandes, auf das aber schon lange nicht mehr aufgetrieben wurde, so dass sie zum Teil wieder mit Gebüsch bedeckt sind. Daher gehen die typischen, die Trockenheit liebenden Pflanzen langsam aber sicher verloren. Genügsame Arten wie Schlehen sind in die Trockenrasen eingewachsen und verändern das Kleinklima. Nach und nach kommen Bäume auf, beschatten die wertvollen Rasen und verkleinern so den Trockenstandort", schildert NÖ Naturschutzreferentin LR Karin Kadenbach die Situation.****

Um diesen wertvollen, inselartig aus der Kulturlandschaft herausragenden Trockenrasen zu erhalten und wieder zu vergrößern, werden im späten Frühjahr gezielte Pflegemaßnahmen gesetzt. Landschaftspfleger werden, wo es sinnvoll und notwendig ist, die Gebüsche entfernen und den Lebensraum für Smaragdeidechse, Sägeschrecke und Gottesanbeterin wieder herstellen. "Es ist wichtig, die Vielfalt an Lebensräumen in unserer Kulturlandschaft zu sichern. Wir werden daher künftig einen Schwerpunkt in der Schutzgebietsbetreuung setzen", betont Naturschutzlandesrätin Karin Kadenbach. Die Arbeiten am Kremser Kreuzberg werden von der Naturschutzabteilung des Landes NÖ koordiniert und aus Mitteln des NÖ Landschaftsfonds finanziert. "Die Arbeiten, hier ab Ende Mai hier durchgeführt werden, tragen dazu bei, diesen unendlich wertvollen und vielfältigen Lebensraum zu bewahren", so Landesrätin Kadenbach abschließend.
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