- 15.05.2007, 13:36:35
- /
- OTS0230 OTW0230
Grüne Wien zu Alkoholverbotszonen: Einsatz von StreetworkerInnen wäre sinnvoller
Smolik: "Jugendschutzgesetz muss genauer kontrolliert werden"
Wien (OTS) - "Bürgermeister Häupls Idee, im öffentlichen Raum
Alkoholverbotszonen einzuführen, geht am Kern des Problems vorbei",
kritisiert die Jugendsprecherin der Grünen Wien, Claudia Smolik. "Das
nützt niemand. Jemand, der glaubt, trinken zu müssen, wird es tun, ob
in der Disco, auf der Straße, mit einer Flasche im Plastiksackerl
oder sonst wie", so Smolik. Sinnvoller wäre der Einsatz von
StreetworkerInnen, die gelernt haben, mit Jugendlichen in schwierigen
Situationen umzugehen. "Das brächte viel mehr als verzweifelte Rufe
nach Polizeigewalt, die in diesem Falle keine Probleme lösen können",
hebt Smolik hervor.
Notwendig sei jedenfalls die genaue Kontrolle der Einhaltung des
Wiener Jugendschutzgesetzes, betont die Grüne Jugendsprecherin. Die
Grünen Wien schlagen vor, die wichtigsten Jugendschutzbestimmungen
wie Ausgehzeiten/Aufenthalt an öffentlichen Orten, Alkohol- und
Tabakkonsumbestimmungen in Zukunft auf die SchülerInnenausweise
aufzudrucken. "Diesen Ausweis tragen die Jugendlichen bei sich, daher
macht es Sinn, dort auch das Wesentliche zum Jugendschutzgesetz zu
verankern und als Nachschlagewerk zur Verfügung zu haben."
Weiters befürworten die Grünen Wien ein bundesweites
Jugendschutzgesetz, da dadurch eine bessere Durchschaubarkeit der
Rechte und Pflichten für die Jugendlichen gegeben ist. "Jedoch muss
gewährleistet werden, dass das Wiener Jugendschutzgesetz als Vorbild
verwendet wird und es zu keiner Verschärfung des Wiener
Jugendschutzgesetzes, an dem Jugendliche maßgeblich mitgearbeitet
haben, kommt", schließt Smolik.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Erik Helleis Tel.: (++43-1) 4000 - 81766 Mobil: 0664 52 16 831 mailto: [email protected] http://wien.gruene.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKR






