SP-Strobl an FP-Ottendorfer: "FPÖ und ÖVP haben im Bund Klein- und Mittelbetriebe sechs Jahre lang benachteiligt!"

Wien (SPW-K) - "FP-Mandatar Ottendorfer sollte den Tatsachen ins Auge sehen: Während die schwarz-blaue Bundesregierung in den letzten sechs Jahren vorwiegend Großbetriebe und Konzerne gefördert hat, ging das sozialdemokratisch regierte Wien einen anderen Weg. Fokus der Wiener Wirtschaftsförderung waren und sind Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sowie Einpersonenunternehmen (EPU)", reagierte heute der Wiener SP-Finanz- und Wirtschaftssprecher Fritz Strobl auf Aussagen von FP-Ottendorfer. "Die Wiener Wirtschaft besteht zu rund 98 Prozent aus KMU und EPU. Sie zahlen die meisten Steuern, sie tragen am meisten zur Wertschöpfung bei und sie bilden auch die meisten Lehrlinge aus."

Die Wiener Stadtregierung wisse, dass KMU und EPU das "Herzstück" der Wiener Wirtschaft seien und fördere sie unter anderem mit der Nahversorgungsförderung, mit dem GründerInnen-Bonus, mit Innovationsförderungen, mit der Wiener Strukturverbesserungsaktion, mit der Wiener Geschäftstraßenförderung und vielem mehr. "Wien macht den Selbstständigen nicht nur Mut, sondern bietet durch Förderungen konkrete Unterstützung an", so Strobl.

Das Wiener Anliegen, das Mietrecht zu "verländern", sei mehr als legitim: "In welcher Welt lebt FP-Ottendorfer, wenn er einen Vorschlag zur Verbesserung der Situation der Wirtschaftstreibenden ausschlägt? Möchte er den UnternehmerInnen schaden? Eine Adaptierung des Mietrechts an die strukurellen Rahmenbedinungen eines Bundeslandes würde eine enorme finanzielle Verbesserung für die Selbstständigen in Wien bringen. Aber offensichtlich hat Ottendorfer die Bedeutung und diese Chance für die Wiener Wirtschaftstreibenden nicht verstanden", schloss Strobl. (Schluss)

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