Wahrzeichen der Expo 2008 made of [fibreC]

Maishofen/Zaragoza (OTS) - Die britische Stararchitektin Zaha
Hadid hat sich bei dem 275 Meter langen "Zaragoza Bridge Pavillon", dem Symbol der Expo 2008 im nordspanischen Zaragoza, für Glasfaserbeton von Rieder entschieden: sie wird die Außenhaut des Bauwerks mit 29.000 Dreiecken in verschiedensten Graunuancen aus [fibreC] verkleiden - und hat damit dem österreichischen Betonproduzenten ein Auftragsvolumen von über 1,5 Millionen Euro beschert. Die neue Brücke über den Ebro ist Eingang zum Expo-Areal und zugleich mehrstöckiger Themenpavillon; 10.000 Besucher pro Stunde werden das Hauptgebäude der Weltausstellung frequentieren.

Von 14. Juni bis 13. September 2008 ist die nordspanische Stadt Zaragoza Schauplatz der Weltausstellung Expo. Mit dem Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung" ist der Expo 2008 im Zeichen von Klimawandel, Tsunami, Gletscherschwund und Dürrekatastrophen weltweites Interesse gewiss - und auch ihr Wahrzeichen, der schimmernde Hauptpavillon und zugleich Brücke über den Ebro, kann mit ungeteilter Aufmerksamkeit rechnen. Der von der renommierten britischen Architektin Zaha Hadid zusammen mit Ingenieuren von Ove Arup aus London entworfene "Zaragoza Bridge Pavillon" soll die Welt in Staunen versetzen. Das 275 Meter lange Bauwerk verbindet als mehrstöckige, bewohnbare Fußgängerbrücke über den Ebro die Stadt mit dem Expo-Gelände und ist gleichzeitig selbst Präsentationsfläche:
Auf, oder besser gesagt, in der Brücke können die Besucher drei Ausstellungen rund um das Thema Wasser und Nachhaltigkeit besuchen.

Design - inspiriert von der Natur

Darüber hinaus ist die Pavillon-Brücke auch ein symbolisches Bauwerk, denn das Expo-Motto "Wasser und Nachhaltigkeit" wurde auf Design und Material der Konstruktion umgelegt. Die Brücke ist leicht gebogen und ihre sanft fließende, geschwungene Form ist den natürlichen Gegebenheiten des Wassers nachempfunden. Inspiriert von der unendlichen Formenvielfalt der Natur öffnet sich der Pavillon zum ausstellungsseitigen Ufer im Stil einer Gladiolenblüte.

Schimmernde Außenhaut

Für die Außenhaut des "Zaragoza Bridge Pavillons" hat sich Zaha Hadid für dreieckige Platten aus [fibreC]-Glasfaserbeton entschieden. Ein raffiniertes Muster aus 29.000 glasfaserverstärkten Betonplatten in unterschiedlichen Grautönen erzeugt einen Effekt wie die schimmernden Schuppen von Fischen. Durch ihre unglaublich dimensionale Wirkung hauchen die Dreiecke aus [fibreC] der Außenhaut des Pavillons Leben ein und spiegeln die glitzernden und vielfältigen Facetten des Wassers wider.

[fibreC] als nachhaltiger Werkstoff

Neben Design und Optik konnte sich Zaha Hadid mit ihrer Projektidee nicht zuletzt aufgrund der Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien wie [fibreC] gegen 40 Mitbewerber bei der Jury durchsetzen. "Die Zusammensetzung von [fibreC] aus abbaubaren, rein mineralischen Rohstoffen entspricht ganz dem Trend nach natürlichen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Werkstoffen", sagt CEO Wolfgang Rieder. Passend zum Expo-Thema "Nachhaltigkeit" ist Rieder seit Mai 2007 als erster Betonproduzent mit der international anerkannten Umweltmanagement-Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Durch diesen "organischen Ansatz" schließt Zaha Hadid sowohl mit ihrem naturnahen Design als auch dem verwendeten Werkstoff [fibreC] den Kreis zum Expo-Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung".

Das revolutionäre Material Glasfaserbeton ermöglicht eine schier unbegrenzte Gestaltungsfreiheit im Bezug auf Formbarkeit, Farbe und Verarbeitung. "Mit dem Werkstoff [fibreC] können wir heute architektonische Herausforderungen annehmen, die den Einsatz von Beton noch vor wenigen Jahren unmöglich erscheinen ließen", so Rieder. "Am Beispiel Zaragoza Bridge wird gezeigt, dass durch unsere Produktion der industriellen Manufaktur 29.000 verschiedene Dreiecksformen mit exakt definierten Radianten hergestellt werden können. Mit dieser technischen Präzision und der logistischen Komplexität betritt Rieder Neuland in der Welt der Betonproduktion." Möglich wurde dies durch intensive Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Vorfeld, welche durch Mittel der FFG unterstützt wurden.

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