Strafverfahren gegen FMA-Mitarbeiter, Schadenersatzprozess im zweistelligen Millionen Euro Bereich

Gesetzliche Grundlagen und interne Richtlinien wurden nachweislich missachtet.

Wien (OTS) - Die Finanzmarktaufsichtbehörde FMA hat am 03. Februar 2007 eine "Warnmeldung" zu Grundbuch Zertifikat Limited veröffentlicht und darin vor einem "unseriösen Anbieter von Finanzdienstleistungen" gewarnt sowie das Anbieten von Einlagengeschäft und Kreditgeschäft unterstellt.

1) Die FMA hat nachweislich niemals eine BWG-bezogene Prüfung des gegenständlichen Geschäftsmodells durchgeführt. 2) Die FMA hat es nachweislich unterlassen, den Betroffenen die Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben und damit gegen geltendes Recht, interne Richtlinien und VfGH-Rechtsprechung verstoßen. 3) Das Geschäftsmodell "Grundbuch Zertifikat" beinhaltet nachweislich weder Einlagen- noch Kreditgeschäft und verstößt auch sonst gegen keinerlei gesetzliche Bestimmungen. Diese Tatsache bestätigen unabhängig voneinander mehrere Gutachter und Rechtsanwälte. Der FMA ist dieser Umstand nachweislich bekannt. 4) Das Angebot von Grundbuch Zertifikat (welches noch mehrere Tage vor der "Warnmeldung" erfolgte), der FMA sämtliche internen Unterlagen, Korrespondenzen und Kontoauszüge freiwillig und kontinuierlich offen zu legen, wurde ignoriert. 5) Grundbuch Zertifikat hat gegen sechs FMA-Mitarbeiter Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch und Kreditschädigung eingebracht. 6) Der bisher entstandene und beweisbare Schaden beträgt EUR 58 Millionen.

Rückfragen & Kontakt:

Grundbuch Zertifikat Ltd.
Manuel Thiemer
Tel.: 0664 / 951 81 98
thiemer@gbz.at
http://www.gbz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003