VP-Praniess-Kastner: Es gibt noch immer Bettelkinder in Wien

Jubelmeldung der Stadt nicht angebracht

Wien (VP-Klub) - "Die Stadt Wien scheint mit dem Status Quo zufrieden zu sein", stellt das ÖVP-Mitglied des Wiener Sozialausschusses, LAbg. Karin Praniess-Kastner betroffen fest. "U-Bahn-BenützerInnen hingegen stehen dem Phänomen der bettelnden Kinder hilflos gegenüber - denn es ist bekannt: Schaffen die zum Teil entführten - zum Teil verkauften Kinder ihre vorgeschriebenen Bettelquoten nicht, folgen Sanktionen angefangen von Drohungen über Prügel bis hin zur Zwangsprostitution", resümiert die Abgeordnete die an sie herangetragenen Sorgen der Wiener Bevölkerung.

Niederschwellige Anlaufstellen für U-Bahn-BenützerInnen und "Bettelkinder" fehlen

"Es gibt zu wenig Bedienstete der U-Bahn-Aufsicht, die Maßnahmen der Stadt greifen nicht und sind zu wenig effizient. Die betroffenen Kinder sind schutzlos ihren Peinigern ausgeliefert - das Wiener Jugendamt hat zu wenig SozialarbeiterInnen für diese missbrauchten und verängstigten Kinder", fordert Praniess-Kastner mehr Hilfe für betroffene Kinder.

Mehr Informationen für die Bevölkerung

"Es ist gute Sitte in Wien, dass die Menschen helfen wollen, aber sie wissen nicht wie", fordert die VP-Abgeordnete mehr Information für die Bevölkerung. "Projekte wie die Rückführung in eine Betreuung in die Heimatländer müssen weiter ausgebaut werden und genügend BetreuerInnen der Stadt für diese Kinder zur Verfügung stehen", so Praniess-Kastner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006