- 11.05.2007, 12:06:51
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VP-Praniess-Kastner: Es gibt noch immer Bettelkinder in Wien
Jubelmeldung der Stadt nicht angebracht
Wien (VP-Klub) - "Die Stadt Wien scheint mit dem Status Quo
zufrieden zu sein", stellt das ÖVP-Mitglied des Wiener
Sozialausschusses, LAbg. Karin Praniess-Kastner betroffen fest.
"U-Bahn-BenützerInnen hingegen stehen dem Phänomen der bettelnden
Kinder hilflos gegenüber - denn es ist bekannt: Schaffen die zum Teil
entführten - zum Teil verkauften Kinder ihre vorgeschriebenen
Bettelquoten nicht, folgen Sanktionen angefangen von Drohungen über
Prügel bis hin zur Zwangsprostitution", resümiert die Abgeordnete die
an sie herangetragenen Sorgen der Wiener Bevölkerung.
Niederschwellige Anlaufstellen für U-Bahn-BenützerInnen und
"Bettelkinder" fehlen
"Es gibt zu wenig Bedienstete der U-Bahn-Aufsicht, die Maßnahmen der
Stadt greifen nicht und sind zu wenig effizient. Die betroffenen
Kinder sind schutzlos ihren Peinigern ausgeliefert - das Wiener
Jugendamt hat zu wenig SozialarbeiterInnen für diese missbrauchten
und verängstigten Kinder", fordert Praniess-Kastner mehr Hilfe für
betroffene Kinder.
Mehr Informationen für die Bevölkerung
"Es ist gute Sitte in Wien, dass die Menschen helfen wollen, aber sie
wissen nicht wie", fordert die VP-Abgeordnete mehr Information für
die Bevölkerung. "Projekte wie die Rückführung in eine Betreuung in
die Heimatländer müssen weiter ausgebaut werden und genügend
BetreuerInnen der Stadt für diese Kinder zur Verfügung stehen", so
Praniess-Kastner abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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