Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: Gemeinsam gegen Doping und für den Sport

UNESCO Anti-Doping-Konvention wird in Österreich Gesetz

Wien, 10. Mai 2007 (OTS) - Nach Gesprächen mit ÖOC-Präsident Dr. Leo Wallner und ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel ist Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka überzeugt, dass es noch im Mai entsprechende Konsequenzen für die verurteilten Sportler geben werde. "Für jene Sportler, die nachweislich gegen Dopingbestimmungen verstoßen haben, muss es Konsequenzen geben, genauso sind jedoch auch Pauschalverdächtigungen entschieden zurückzuweisen. Diese Position teilen selbstverständlich auch beide Präsidenten", erklärte heute Lopatka, der im Interesse der vielen absolut sauberen Athletinnen und Athleten hier vom ÖOC und vom ÖSV in seiner Verbandsverantwortung rasche Entscheidungen erwartet. ****

Der Sportstaatssekretär begrüßt es daher, dass der ÖSV zu seiner Disziplinarkommission auch Dr. Dieter Kalt - den Vorsitzenden der ÖOC-Kommission, die Präsident Wallner eingesetzt hat - eingeladen hat. "Auch die Politik ist hier gefordert. In den nächsten Monaten werden die geltenden Anti-Doping-Bestimmungen mit der Novellierung des Anti-Doping-Gesetzes verbessert und die UNESCO Anti-Doping-Konvention ins österreichische Recht übernommen." Die Politik leiste damit, was legistisch notwendig sei. "Die Öffentliche Hand stellt zudem dem ÖADC pro Jahr mehr als 600.000 Euro für den Anti-Dopingkampf zur Verfügung. Wenn es sich als erforderlich herausstellt, werden wir diesen Betrag in den nächsten Jahren noch erhöhen", betonte Lopatka abschließend.

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