Flughafen-Mediation: EU-Ausschuss der Regionen diskutiert Wiener Erfahrungen

SP-Valentin: "Mediation brachte Verbesserungen für große Teile Wiens!"

Wien (SPW-K) - Das Thema "Flugverkehr und seine Auswirkungen"
steht morgen Freitag im Mittelpunkt eines Roundtable-Gesprächs im Ausschuss der Regionen der EU in Brüssel. Dabei werden auch Wiens positive Erfahrungen mit dem Mediationsverfahren zum Flughafen Wien-Schwechat diskutiert. "Die Wiener Bevölkerung hat von der Mediation nachhaltig profitiert", betont Erich Valentin, SP-Vertreter im (abgeschlossenen) Mediationsverfahren Flughafen Wien, der in Brüssel den Wiener Weg vorstellen wird.

In der fünf Jahre dauernden Mediation - an der VertreterInnen fast aller Parteien und BürgervertreterInnen beteiligt waren - habe man tragfähige Kompromisse erzielt, "die eine Weiterentwicklung des Flughafens möglich machen, gleichzeitig aber auch ökologische Rahmenbedingungen für die WienerInnen garantieren", so Valentin. "Ohne die Mediation wären viele Verbesserungen für die WienerInnen nicht erreicht worden, darunter das - europaweit einzigartige -Nachtflugverbot für die westlichen und südlichen Bezirke, die Nachtflugrestriktionen für den 22. Bezirk und die Deckelung der Überflüge über die Stadt." Zusätzlich habe im engeren Bereich des Flughafens - also in Niederösterreich - Zonen definiert, die künftig für Wohnnutzung nicht mehr zur Verfügung stehen. "Damit sollen Beeinträchtigungen durch Fluglärm künftig minimiert werden." Nach Abschluss der Mediations-Verträge werde nun im "Dialogforum" über aktuelle Anliegen weiterdiskutiert.

"Das europaweite Interesse am Mediations-Prozess zeigt, dass der Entschluss für eine Mediation der richtige Weg war!" schloss Valentin. (Schluss)

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