- 10.05.2007, 10:48:38
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Wehsely übergab Nascher-Preis an Kolb, Grünberger und Löw-Wirz
Diesjähriger Geriatriekongress im Zeichen der Kreativität
Wien (OTS) - Das Thema Geriatrie wird immer wichtiger, da die Zahl
alter und hochbetagter Menschen kontinuierlich steigt. Aus diesem
Grund findet heuer zum 8. Mal der internationale Geriatriekongress in
Wien statt (9. bis 12. Mai) und steht im Zeichen von "Kreativität im
Alter - Kreativität für das Alter". Im Rahmen der Eröffnung des 9.
Internationalen Kongresses überreichte Gesundheits- und
Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Mittwoch Abend den Ignatius
Nascher-Preis der Stadt Wien für Geriatrie. Den Preis für das
Lebenswerk erhielt Univ. Prof. DDr. Gerald Kolb. Der Förderpreis
erging an Elisabeth Grünberger und Alexandra Löw-Wirtz aus Wien.****
Neben der Kreativität in der letzten Lebensphase widmet sich der
diesjährige Geriatriekongress Themen wie Ernährung im hohen Alter,
Osteoporose, Stürze, rheumatologische Erkrankungen, dem
Intensivmedizinischen Prozedere im Alter, den Ursachen und Folgen von
Schlaganfällen, Gender-Aspekten des Alterns, älteren
ArbeitnehmerInnen sowie chronischen Erkrankungen und der
Stammzellenforschung.
Nascher-Preis für das Lebenswerk an Univ. Prof. DDr. Gerald
Kolb
DDr. Gerald Kolb wurde 1953 in Fulda geboren. Er ist
Universitätsprofessor aus Lingen in Deutschland und setzte sich
nachhaltig wissenschaftlich mit onkologischen Erkrankungen im Alter
auseinander. Kolb hat zahlreiche Forschungsprojekte umgesetzt, 53
Originalarbeiten, 85 Buchbeiträge und Übersichtsartikel sowie
vielfältige Artikel in unterschiedlichen Medien geschrieben und
publiziert. Er ist Partner und Berater der Stadt Wien in
unterschiedlichen Geriatriefragen.
Elisabeth Grünberger und Alexandra Löw-Wirz bekamen den
Förderpreis
Für den Förderpreis wurden in Summe 12 Projekte und Publikationen aus
dem In- und Ausland eingereicht. Nach den Bewertungskriterien
Innovation, Wissenschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit
wurden von einer internationalen Jury Elisabeth Grünberger und
Alexandra Löw-Wirtz aus Wien für ihr Projekt "Age-Network:
Anforderungsprofil an Praktikumstellen in Alten- und Pflegeheimen"
ausgewählt.
Ignatius Leo Nascher wurde 1863 in Wien geboren und gilt als der
Vater der Geriatrie. Als er 1908 das damalige Versorgungsheim Lainz
besuchte, war er vom Betreuungskonzept so beeindruckt, dass er den
Begriff Geriatrie für die Medizin älterer Menschen prägte. Der
Ignatius Nascher-Preis der Stadt Wien wurde im Jahr 1999 von Dr.in
Katharina Pils, Leiterin des Ludwig Bolzmann Institutes für
Interdisziplinäre Rehabilitation in der Geriatrie, ins Leben gerufen.
Dabei werden je ein Award für das Lebenswerk sowie ein Förderpreis
ausgeschrieben. Der Förderpreis ist mit 3.635 Euro dotiert und wird
für eine besondere wissenschaftliche Arbeit oder ein innovatives
erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der Geriatrie
(Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie,
Rehabilitation oder Langzeitpflege) vergeben. Der Hauptpreis, der für
das Lebenswerk steht, umfasst insgesamt 7.270 Euro.
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) bw
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Wiener Krankenanstaltenverbund Stabsstelle Kommunikation Birgit Wachet, Tel: 40409/70055 [email protected] Mag.a Marianne Lackner Mediensprecherin StR. Mag.a Sonja Wehsely Tel.: 4000/81 238 Handy: 0664/82 68 767 E-Mail: [email protected]
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