Wehsely übergab Nascher-Preis an Kolb, Grünberger und Löw-Wirz

Diesjähriger Geriatriekongress im Zeichen der Kreativität

Wien (OTS) - Das Thema Geriatrie wird immer wichtiger, da die Zahl alter und hochbetagter Menschen kontinuierlich steigt. Aus diesem Grund findet heuer zum 8. Mal der internationale Geriatriekongress in Wien statt (9. bis 12. Mai) und steht im Zeichen von "Kreativität im Alter - Kreativität für das Alter". Im Rahmen der Eröffnung des 9. Internationalen Kongresses überreichte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Mittwoch Abend den Ignatius Nascher-Preis der Stadt Wien für Geriatrie. Den Preis für das Lebenswerk erhielt Univ. Prof. DDr. Gerald Kolb. Der Förderpreis erging an Elisabeth Grünberger und Alexandra Löw-Wirtz aus Wien.****

Neben der Kreativität in der letzten Lebensphase widmet sich der diesjährige Geriatriekongress Themen wie Ernährung im hohen Alter, Osteoporose, Stürze, rheumatologische Erkrankungen, dem Intensivmedizinischen Prozedere im Alter, den Ursachen und Folgen von Schlaganfällen, Gender-Aspekten des Alterns, älteren ArbeitnehmerInnen sowie chronischen Erkrankungen und der Stammzellenforschung.

Nascher-Preis für das Lebenswerk an Univ. Prof. DDr. Gerald Kolb

DDr. Gerald Kolb wurde 1953 in Fulda geboren. Er ist Universitätsprofessor aus Lingen in Deutschland und setzte sich nachhaltig wissenschaftlich mit onkologischen Erkrankungen im Alter auseinander. Kolb hat zahlreiche Forschungsprojekte umgesetzt, 53 Originalarbeiten, 85 Buchbeiträge und Übersichtsartikel sowie vielfältige Artikel in unterschiedlichen Medien geschrieben und publiziert. Er ist Partner und Berater der Stadt Wien in unterschiedlichen Geriatriefragen.

Elisabeth Grünberger und Alexandra Löw-Wirz bekamen den Förderpreis

Für den Förderpreis wurden in Summe 12 Projekte und Publikationen aus dem In- und Ausland eingereicht. Nach den Bewertungskriterien Innovation, Wissenschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit wurden von einer internationalen Jury Elisabeth Grünberger und Alexandra Löw-Wirtz aus Wien für ihr Projekt "Age-Network:
Anforderungsprofil an Praktikumstellen in Alten- und Pflegeheimen" ausgewählt.

Ignatius Leo Nascher wurde 1863 in Wien geboren und gilt als der Vater der Geriatrie. Als er 1908 das damalige Versorgungsheim Lainz besuchte, war er vom Betreuungskonzept so beeindruckt, dass er den Begriff Geriatrie für die Medizin älterer Menschen prägte. Der Ignatius Nascher-Preis der Stadt Wien wurde im Jahr 1999 von Dr.in Katharina Pils, Leiterin des Ludwig Bolzmann Institutes für Interdisziplinäre Rehabilitation in der Geriatrie, ins Leben gerufen. Dabei werden je ein Award für das Lebenswerk sowie ein Förderpreis ausgeschrieben. Der Förderpreis ist mit 3.635 Euro dotiert und wird für eine besondere wissenschaftliche Arbeit oder ein innovatives erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der Geriatrie (Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation oder Langzeitpflege) vergeben. Der Hauptpreis, der für das Lebenswerk steht, umfasst insgesamt 7.270 Euro.

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