ÖSTERREICH: Salzburgs BZÖ-Chef Mainoni kritisiert Bündnisspitze

Barnet-Ausschluss: Ex-Staatssekretär ist "befremdet über Vorgangsweise" und "fühlt sich in die FPÖ versetzt"

Wien (OTS) - Der Salzburger BZÖ-Obmann Eduard Mainoni kritisiert
in der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstagausgabe) seine Parteiführung wegen des Ausschlusses von Günther Barnet. "Ich bin befremdet über diese Vorgangsweise, weil ich der Meinung war, dass das BZÖ eine Gruppierung ist, in der man freundschaftlich miteinander umgeht und nicht wie in der FPÖ - in die ich mich versetzt fühle -von einem Tag auf den anderen jemanden aus der Partei entfernt", sagt Mainoni. Den Umlaufbeschluss zum Rauswurf Barnets habe er nicht unterschrieben, sagt der frühere Forschungs-Staatssekretär. Vom Parteivorstand, der am Freitag tagt, erwartet sich Mainoni eine "offene Aussprache und Aufklärung über die Finanzen des BZÖ".

Auch Burgenlands FPÖ-Chef Karl Schweitzer ist nicht auf der Linie von Parteichef Peter Westenthaler. Er habe den Umlaufbeschluss nicht unterschrieben, meint Schweitzer. Ihm wäre es lieber gewesen wenn man die Dinge in Ruhe intern besprochen hätte.

Der ausgeschlossene Günther Barnet betont in ÖSTERREICH, dass seine Wiener Landesgruppe eine "eigenständige Partei" sei. Er sei Mitglied der Wiener Partei und nicht des Bündnisteams und könne daher von Westenthaler gar nicht ausgeschlossen werden.

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