- 09.05.2007, 14:21:34
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FP-Schock: Migrationspolitik des offenen Scheunentors falscher Weg
Integration geht vor Profitdenken auf Kosten der Allgemeinheit
Wien, 09.05.2007 (fpd) - Als einen missglückten Versuch, alte Hüte
in neuem Design zu präsentieren, bezeichnete heute der Klubobmann der
Wiener Freiheitlichen DDr. Eduard Schock das Positionspapier der
Industriellenvereinigung zum Thema Migration und Integration.
Man könne dieses mit "Am Schwarzenbergplatz nichts Neues"
zusammenfassen, kommentierte Schock die Ausführungen der
IV-Vertreter. Das formulierte Ziel der "Versachlichung der
Diskussion" werde man nicht mit weltfremden Plattitüden erreichen.
Die Bevölkerung werde auf Aussagen wie "Bei der Zuwanderung ist noch
ziemlich viel Potenzial nach oben" und "Die erste Migrationswelle aus
den neuen EU-Ländern ging an uns vorbei, bei der zweiten darf das
nicht passieren" sehr negativ reagieren, prognostizierte Schock.
"Es ist schade, dass von den Herren der Industriellenvereinigung kein
einziges Wort über die steigende Jugendarbeitslosigkeit verloren
wurde. Hier gäbe es genug Qualifizierungspotenzial", zeigte sich
Schock enttäuscht.
Um davon abzulenken, dass es nur um die eigene Profitmaximierung
ginge, habe man auch das Thema Asyl angeschnitten. Auf Nachfrage von
Journalisten hätte man aber zugeben müssen, dass man sich nicht im
Detail damit beschäftigt habe, sondern aus rein "humanitären" Antrieb
Organisationen wie die Caritas befragt habe. Kein Wunder sei daher
auch die positive Stellungnahme des Caritas-Präsidenten. "Es sieht
aus, als würde sich hier zwischen der Industriellenvereinigung und
der Asylbranche eine Achse der Geschäftemacherei bilden", schloss
Schock. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
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