Schaunig: "Beim ‘Kleinen Glücksspiel’ wird mit dem Schicksal der Menschen ein Geschäft gemacht!"

SPÖ-Kärnten bringt Dringlichkeitsantrag zum Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel" im Kärntner Landtag ein

Klagenfurt (SP-KTN) - Die stetig steigende Zahl von Spielsüchtigen und Spielsuchtgefährdeten sei mehr als alarmierend und untermauere die Notwendigkeit für den von der SPÖ-Kärnten geforderten Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel", sagte heute, Mittwoch, die Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Gaby Schaunig, im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt. "Mit dem Schicksal der Menschen wird hier ein Geschäft gemacht", wies Schaunig auf die über 600 Geldspielautomaten in Kärnten hin und entkräftete damit das oft ins Treffen geführte, verwerfliche Argument der Landeseinnahmen. Darüber hinaus würden die Beratung sowie die Entwöhnung von Spielsüchtigen und Spielsuchtgefährdeten ein Vielfaches davon kosten, berichtete die Landesparteivorsitzende.

Das Argument, dass der Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel" in die Illegalität führen würde, sei lächerlich, da dies, wenn man weiter denke, bedeuten würde, dass man auch Suchtgiftmittel freigeben müsste, um den illegalen Konsum zu unterbinden, führte Schaunig vor Augen. Bei der morgigen Landtagssitzung, bei der die SPÖ das "Kleine Glücksspiel" zum Thema der Aktuellen Stunde machen und auch einen diesbezüglichen Dringlichkeitsantrag einbringen wird, hofft Schaunig darauf, "dass die Vernunft siegt" und gemeinsam mit den anderen Parteien ein rascher Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel" beschlossen werde, habe es doch bereits im Jahr 2002 einen politischen Konsens dafür gegeben.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der SPÖ-Kärnten, die Anpassung der Teilungsziffern für den Abteilungsunterricht an das neue Kärntner Schulgesetz, wurde bei der Pressekonferenz vom Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, erörtert. Die von der SPÖ forcierte Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 sei im Kärntner Landtag mit breitester Mehrheit beschlossen und im Kärntner Schulgesetz festgeschrieben worden, betonte Kaiser. Nun liege es an Schulreferent Uwe Scheuch, von seinen Möglichkeiten Gebrauch zu machen und unbürokratisch und schnell eine aliquote Herabsetzung der Teilungsziffern herbeizuführen, plädierte Kaiser im Interesse der SchülerInnen und LehrerInnen.

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