- 09.05.2007, 13:31:05
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Schaunig: "Beim ‘Kleinen Glücksspiel’ wird mit dem Schicksal der Menschen ein Geschäft gemacht!"
SPÖ-Kärnten bringt Dringlichkeitsantrag zum Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel" im Kärntner Landtag ein
Klagenfurt (SP-KTN) - Die stetig steigende Zahl von Spielsüchtigen
und Spielsuchtgefährdeten sei mehr als alarmierend und untermauere
die Notwendigkeit für den von der SPÖ-Kärnten geforderten Ausstieg
aus dem "Kleinen Glücksspiel", sagte heute, Mittwoch, die Vorsitzende
der SPÖ-Kärnten, LHStv. Gaby Schaunig, im Rahmen einer
Pressekonferenz in Klagenfurt. "Mit dem Schicksal der Menschen wird
hier ein Geschäft gemacht", wies Schaunig auf die über 600
Geldspielautomaten in Kärnten hin und entkräftete damit das oft ins
Treffen geführte, verwerfliche Argument der Landeseinnahmen. Darüber
hinaus würden die Beratung sowie die Entwöhnung von Spielsüchtigen
und Spielsuchtgefährdeten ein Vielfaches davon kosten, berichtete die
Landesparteivorsitzende.
Das Argument, dass der Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel"
in die Illegalität führen würde, sei lächerlich, da dies, wenn man
weiter denke, bedeuten würde, dass man auch Suchtgiftmittel freigeben
müsste, um den illegalen Konsum zu unterbinden, führte Schaunig vor
Augen. Bei der morgigen Landtagssitzung, bei der die SPÖ das "Kleine
Glücksspiel" zum Thema der Aktuellen Stunde machen und auch einen
diesbezüglichen Dringlichkeitsantrag einbringen wird, hofft Schaunig
darauf, "dass die Vernunft siegt" und gemeinsam mit den anderen
Parteien ein rascher Ausstieg aus dem "Kleinen Glücksspiel"
beschlossen werde, habe es doch bereits im Jahr 2002 einen
politischen Konsens dafür gegeben.
Ein weiteres wichtiges Anliegen der SPÖ-Kärnten, die Anpassung der
Teilungsziffern für den Abteilungsunterricht an das neue Kärntner
Schulgesetz, wurde bei der Pressekonferenz vom Klubobmann der
SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, erörtert. Die von der SPÖ forcierte
Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 sei im Kärntner
Landtag mit breitester Mehrheit beschlossen und im Kärntner
Schulgesetz festgeschrieben worden, betonte Kaiser. Nun liege es an
Schulreferent Uwe Scheuch, von seinen Möglichkeiten Gebrauch zu
machen und unbürokratisch und schnell eine aliquote Herabsetzung der
Teilungsziffern herbeizuführen, plädierte Kaiser im Interesse der
SchülerInnen und LehrerInnen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Simone Oblak Pressesprecherin SPÖ-Landtagsklub Kärnten Tel.: 0664/8304499 [email protected] http://www.kaernten.spoe.at
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