• 09.05.2007, 08:36:31
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  • OTS0023 OTW0023

FMK-Maier: EU bestätigt Mobilfunk-Grenzwerte

Wissenschaftlicher Ausschuss der EU bewertet Mobilfunk- Forschungsstand

Wien (OTS) - Der wissenschaftliche Ausschuss der europäischen
Kommission für Gesundheitsrisiken (Scientific Committee of Emerging
and Newly Identified Health Risks - SCENIHR) beurteilt in seiner
aktuellen wissenschaftlichen Bewertung die Sicherheit von Mobilfunk:
Es zeigt sich keine Gesundheitswirkung unterhalb der 1998
festgesetzten Immissionsgrenzwerte der Internationalen Kommission zum
Schutz vor nicht- ionisierenden Strahlen (ICNIRP). "SCENIHR
untermauert mit dieser Bewertung das bestehende Grenzwerte-Konzept
für Mobilfunk", kommentiert FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die
Schlussfolgerung des Ausschusses.

Die Europäische Kommission hat SCENHIR gebeten, jene neuen
wissenschaftlichen Studien zu beurteilen, die seit seiner letzten
wissenschaftlichen Überprüfung im Jahre 2001 veröffentlicht wurden.
Insbesondere bewertete SCENIHR, ob die Exposition mit
elektromagnetischen Feldern (EMF), wie sie auch beim Mobilfunk
verwendet werden, Krankheiten oder andere gesundheitliche Effekte
verursacht bzw. langfristige Effekte auftreten.

Der EU-Wissenschaftsausschuss streicht dabei besonders die
umfassende Forschung zu möglichen Gesundheitseffekten bei der
Exposition mit Funkwellen von geringer Intensität, einschließlich
Epidemiologie und Zellforschung, hervor:

- In Summe zeigen die epidemiologischen Ergebnisse, dass ein 
   Mobiltelefongebrauch von weniger als 10 Jahren kein erhöhtes 
   Risiko bedeutet einen Hirntumor oder eine gutartige Geschwulst 
   am Hör- und Gleichgewichtsnerv (Akustikneurinom) zu entwickeln. 
   Für den längerfristigen Gebrauch sind die Daten spärlich und 
   daher ist nur eine vorläufige Einschätzung möglich: Für die 
   Entwicklung von Hirntumoren zeigt sich kein erhöhtes Risiko, mit 
   Ausnahme des Akustikneurinoms, wo es derzeit einige Hinweise für 
   einen Zusammenhang gibt.

 - Für Funkwellen gibt es keinen überzeugenden Effekt auf selbst-
   berichtete Symptome oder das Wohlbefinden.

 - Studien zu neurologischen Effekten deuten auf keine 
   Gesundheitsrisiken unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte hin.

 - Es liegen keine eindeutigen Anzeichen der Zellforschung vor, 
   wonach Funkwellen Zellen im nicht-thermischen Bereich 
   beeinflussen.

 - Betrachtet wurde auch die Mobiltelefonnutzung durch Kinder. 
   Obwohl es keine näheren Beweise dafür gibt, könnten Kinder 
   möglicherweise sensibler auf Funkwellen reagieren.

 - Tierstudien haben keine Hinweise geliefert, dass Funkwellen 
   Krebs auslösen, die Effekte von bekannten krebsauslösenden 
   Faktoren fördern oder die Entwicklung von Tumoren beschleunigen 
   können.

Der wissenschaftliche Ausschuss empfiehlt im Hinblick auf die
rasche Entwicklung neuer Technologien weitere Forschung im gesamten
Funkfrequenzspektrum.

Service-Link:

Die wissenschaftlichen Ausschüsse "Konsumgüter" (SCCP),
"Gesundheits- und Umweltrisiken" (SCHER) und "Neu auftretende und neu
identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR)sind 3 wissenschaftliche
Ausschüsse außerhalb des Lebensmittelbereichs, die die Kommission bei
der Ausarbeitung von Strategien und Vorschlägen beraten. Die fachlich
fundierten Stellungnahmen der externen unabhängigen Wissenschaftler
werden in Fragen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der
öffentlichen Gesundheit eingeholt

http://ec.europa.eu/health/index_en.htm

FMK- Forum Mobilkommunikation

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur.
Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame
Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit
Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können.
Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier
Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, One, Siemens und T-Mobile
sind Mitglieder im FMK.

Rückfragehinweis:

Michael Buchner, Pressesprecher
   Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: + 43  699 1 588 39 - 15
   Tel:   + 43 1 588 39 - 15
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   mailto:[email protected]
   Internet: www.fmk.at

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