Kalina zu Jugendschutz: Kdolsky muss endlich aktiv werden

Wien (SK) - "Beinahe täglich gibt es alarmierende Fälle von jugendlichen Alkohol-Opfern. Die SPÖ hat Ministerin Kdolsky mehrmals Unterstützung angeboten und eine Reihe von Maßnahmen gegen "Komatrinken" vorgeschlagen. Es ist an der Zeit, dass Kdolsky endlich aktiv wird und ihren Ankündigungen auch Taten folgen lässt", forderte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen schützen. Dazu ist es notwendig, den Verkauf von Alkopops und anderen hochprozentigen Getränken an Jugendliche zu verbieten und scharf gegen Veranstalter vorzugehen, die nur auf das schnelle Geschäft mit den Jugendlichen aus sind. Es reicht nicht, 'pausenfüllende Ankündigungen' zu betreiben, dazu ist das Thema zu ernst", so Kalina. ****

Seit langem fordert die SPÖ ein einheitliches Jugendschutzgesetz, denn es könne nicht sein, dass ein paar Kilometer weiter andere Regeln gelten. Vor allem bei der Abgabe von Hochprozentigem und den bei Jugendlichen beliebten Alkopops, Mixgetränke aus Schnaps und Limonade, muss schärfer vorgegangen werden. "Alkopops sind eine Einstiegsdroge und gehören für Jugendliche verboten", fordert Kalina. Zum Schutz der Kinder und Jugendlichen gehöre auch die Werbung für "Saufparties" verboten und generell muss es eine wirksamere Handhabe gegen Veranstalter geben, die nichts anderes im Sinn haben, als mit unseren Kindern "gute Geschäfte zu machen". "Frau Ministerin werden sie endlich aktiv und leiten sie die notwendigen Schritte ein, unsere Unterstützung haben sie", so Kalina abschließend. (Schluss) sl

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