FCG-Gajdosik: Mehr Arbeit für weniger Geld

Flexibilisierung bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze

Wien (FCG) - "Wenn ich die Frohbotschaft von Präsident Hundstorfer lese, frage ich mich wo diese genau versteckt ist. Dadurch dass Betriebe in Zukunft die Normalarbeitszeit auf bis zu 12 Stunden ausdehnen können, wird es sicher keine zusätzlichen Arbeitsplätze geben. Auch die Regelung für die Teilzeitkräfte ist eine Zumutung. Hier wird es nie zu einer Auszahlung des Zuschlages kommen, da die Durchrechnungszeit ganze drei Monate beträgt. Auch die 4-Tage-Woche war bisher schon möglich und ist im Arbeitszeitgesetz geregelt", fragt sich der stellvertretende FCG-Vorsitzende Alfred Gajdosik nach den Verbesserungen für die Arbeitnehmer/innen.

Das Sozialpartnerpaket muss erst im Nationalrat beschlossen werden und dabei muss ganz besonders auf die Rahmenbedingungen geachtet werden. Die Arbeitsbedingungen in den Betrieben müssen dementsprechend verbessert werden. Beriebsärztlicher Dienst, Sozialräume, ordentliche Pausenregelungen und dergleichen müssen noch ins Paket aufgenommen werden.

"Wenn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon mehr leisten müssen, sollten diese auf der anderen Seite zusätzlich entlohnt werden. Hier hat Bundesminister Bartenstein ein gutes Modell der Mitarbeiterbeteiligung vorgeschlagen. Mitarbeiterbeteiligung ist sicher ein guter Weg, da auch die Beschäftigten dadurch durchwegs motivierter sind. Man kann doch auch hier gleich eine Umsetzung bis Jahresende andenken", so Gajdosik abschließend.

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