- 04.05.2007, 09:01:08
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FCG-Gajdosik: Mehr Arbeit für weniger Geld
Flexibilisierung bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze
Wien (FCG) - "Wenn ich die Frohbotschaft von Präsident Hundstorfer
lese, frage ich mich wo diese genau versteckt ist. Dadurch dass
Betriebe in Zukunft die Normalarbeitszeit auf bis zu 12 Stunden
ausdehnen können, wird es sicher keine zusätzlichen Arbeitsplätze
geben. Auch die Regelung für die Teilzeitkräfte ist eine Zumutung.
Hier wird es nie zu einer Auszahlung des Zuschlages kommen, da die
Durchrechnungszeit ganze drei Monate beträgt. Auch die 4-Tage-Woche
war bisher schon möglich und ist im Arbeitszeitgesetz geregelt",
fragt sich der stellvertretende FCG-Vorsitzende Alfred Gajdosik nach
den Verbesserungen für die Arbeitnehmer/innen.
Das Sozialpartnerpaket muss erst im Nationalrat beschlossen werden
und dabei muss ganz besonders auf die Rahmenbedingungen geachtet
werden. Die Arbeitsbedingungen in den Betrieben müssen
dementsprechend verbessert werden. Beriebsärztlicher Dienst,
Sozialräume, ordentliche Pausenregelungen und dergleichen müssen noch
ins Paket aufgenommen werden.
"Wenn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon mehr leisten
müssen, sollten diese auf der anderen Seite zusätzlich entlohnt
werden. Hier hat Bundesminister Bartenstein ein gutes Modell der
Mitarbeiterbeteiligung vorgeschlagen. Mitarbeiterbeteiligung ist
sicher ein guter Weg, da auch die Beschäftigten dadurch durchwegs
motivierter sind. Man kann doch auch hier gleich eine Umsetzung bis
Jahresende andenken", so Gajdosik abschließend.
Rückfragehinweis:
Anneliese Rothleitner-Reinisch
FCG-Pressereferentin
Mobil: 0664-614 50 52
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